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Viel Gesang, wenig Bier und eine Kröte: So verlief die Wiler Kulturpreisverleihung

Am Mittwochabend vergab die Stadt in der Tonhalle die Kulturpreise. Gewürdigt wurden die Wiler Tüüfelsbrünzler, die Vereine Kulturzentrum Wil und Bühne am Gleis, die Singbox sowie Werner Widmer.
Nicola Ryser
Teuflisch frech: Die Wiler Tüüfelsbrünzler nahmen den Förderpreis mit einigen Sprüchen entgegen. Bilder: Nicola Ryser
Für harmonische Zwischenklänge sorgten die Chöre der Singbox, die einen Anerkennungspreis erhielten.
Die Mitglieder des Kulturzentrums Wil füllten gleich die ganze Bühne.
Bei der Laudatio auf die Bühne am Gleis nahm Frau Kröte kein Blatt vor den Mund.
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Die Wiler Kulturpreisverleihung

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann zeigte sich zu Beginn der Veranstaltung in ihrer Begrüssung begeistert: «Die Tonhalle war noch nie so voll wie heute.» In der Tat war der Saal beinahe vollends gefüllt, das Interesse an der Würdigung der Kunstschaffenden in Wil schien äusserst gross. Trotz der vielen Besucher wurde es in der Tonhalle jedoch schnell still, als die Kinder- und Jugendchöre der Singbox auf die Bühne traten und das Wilerlied «Mis Städtli» anstimmten.

Die Singbox war an diesem Abend nicht nur für die musikalische Unterhaltung – gesungen wurde unter anderem ein Lied von Paul Huber – verantwortlich, sondern gehörte auch zu den Preisträgern. Leiter Markus Leimgruber nahm einen Anerkennungspreis entgegen: «Mein Dank gebührt den Kindern und ihrer Treue zum Chor. Vor allem bin ich stolz auf die älteren Mitglieder, die nach so vielen Jahren immer noch dabei sind.» Die Singschule, die 2007 gegründet wurde, zählt heute 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 15 Jahren.

Der Dank an die WG, Familie und Journalisten

Einen Förderpreis erhielt die Schnitzelbankgruppe Wiler Tüüfelsbrünzler. Ganz in Rot gekleidet nahmen sie den mit 3000 Franken dotierten Preis entgegen – selbstverständlich durch eine Prise Humor untermalt. «Schön, dass ihr den Mut habt, uns auszuzeichnen», sagte Benjamin Heutschi augenzwinkernd. «Wir danken selbstverständlich unseren Familien, der WG, in der wir üben dürfen, und allen Journalisten, welche die kuriosesten Geschichten für unsere Verse liefern.» Mit Bier und Gitarre in der Hand folgten einige Verse – und eine Ankündigung für das nächste Jahr: «Zu unserem 5-Jahre-Jubiläum haben wir ein eigenes Bier gebraut.»

Gespickt mit Humor war auch die Laudatio auf den Verein Bühne am Gleis, der jährlich fünf bis sechs Veranstaltungen organisiert. Andrea Schulthess rollte die zehnjährige Vergangenheit der Kleinkunstbühne auf, begleitet wurde sie dabei von den schnippischen Kommentaren von Frau Kröte. «Wir schätzen diese Auszeichnung sehr. Sie bestärkt uns für zukünftige Engagements», bedankten sich die Preisträger daraufhin.

«Ein Kulturprogramm wie in einer Weltstadt»

Neben der Bühne am Gleis bekam das Kulturzentrum Wil ebenfalls einen Anerkennungspreis, der 5000 Franken wert ist. «Wurde die Remise mal kritisch beäugt, gehen heute alle in den ‹Gare de Lion›. Das haben wir dem Verein Kulturzentrum Wil zu verdanken», sagte Verkehrsplaner Claudio Büchel in seiner Lobeshymne und fügte an: «Seit zehn Jahren bieten sie ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, das man auch in Weltstädten wie Paris oder New York findet.»

Alle Anwesenden des Kulturzentrums füllten daraufhin die Bühne. Matthias Loepfe äusserte sich begeistert: «Wir machen so weiter und wollen uns immer mehr professionalisieren.» Den Schlusspunkt des Abends bildete Werner Widmer, der das Atelierstipendium erhielt.

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