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Verwunschen, rabenschwarz und gruselig: Das neue Programm von "Gas gibt Kultur" ist bekannt

Zwei Musicals und zwei Theater – das neue Programm von «Gas gibt Kultur» steht. Von Märchen bis Thriller ist alles dabei. Das Musical «Sexbomb» feiert gar in Uzwil seine Premiere.
Annina Quast
Im Theaterstück «Fisch zu viert» führt der Diener Rudolf mit drei Frauen eine Liebschaft, was zu Komplikationen führt. (Bild: PD)

Im Theaterstück «Fisch zu viert» führt der Diener Rudolf mit drei Frauen eine Liebschaft, was zu Komplikationen führt. (Bild: PD)

«Theater sollte die Kraft besitzen, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen», schreibt Susanna Wipf Fischer im Vorwort des Programmhefts von «Gas gibt Kultur». Damit spricht sie unter anderem den provokativen Titel des Musicals «Sexbomb» an. Doch der Titel bleibt das einzig Provokative an dem Stück: Das Musical, das am 16. November die «Gas gibt Kultur»-Zeit eröffnet, verspricht traumhaft, musikalisch, tänzerisch und unterhaltsam zu sein. Die Technischen Betriebe Uzwil (TBU) stehen nun zum neunten Mal hinter dem Programm, das ein Beitrag zur Kulturförderung in Uzwil ist. Ursprünglich war nur ein dreijähriger Kulturbeitrag geplant, dies im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums der Gasversorgung Uzwil. Doch nach dem guten Anklang in der Bevölkerung haben sich die Technischen Betriebe Uzwil der Herausforderung, jedes Jahr rund vier Aufführungen zu organisieren, immer wieder von neuem angenommen. Heute ist «Gas gibt Kultur» fest in Uzwil und dessen Bevölkerung verankert. «Für die TBU bedeutet es viel Arbeit das Programm zu erstellen, doch der Erfolg wird dies rechtfertigen», sagt Renato Wyss, Betriebsleiter der TBU.

Kriminalkomödie, Märchen und Thriller

«Musicals sind jedes Jahr sehr beliebt, deshalb halten wir uns die Option frei, eine Zweitaufführung von Sexbomb durchzuführen», sagt Rita Zahner, Mitorganisatorin und Angestellte der TBU. Das Musical wird im Gemeindesaal Uzwil uraufgeführt. Wie letztes Jahr ist auch eine Kriminalkomödie wieder dabei - «Fisch zu viert» vom Berliner Kriminaltheater wird am 26. Januar aufgeführt. Das Stück spielt sich ohne grosse Wechsel von Requisiten und Bühnenbild ab – die Komödie lebt ganz von ihren Dialogen. Dann geht es mörderisch weiter: Der Thriller «Ein brillanter Mord» von James Cawood spielt in einem einsamen Landhotel in den Bergen, wo der einzige Gast spät abends noch an die Tür klopft. Das Theater wird am 23. Februar aufgeführt – spätwinterliche Abende sind schliesslich die besten Zeiten für Gruselgeschichten. Den Abschluss am 10. März bildet dann wieder etwas leichtere Kost: Das Märchenmusical «Schneewittchen» wird vor allem die kleineren Gäste begeistern.

«Wir wollen keinen Kommerz machen»

Die negativen Kosten der Aufführungen sind bereits fest im Budget der TBU eingerechnet, denn ein Minus ist garantiert. «Wir wollen keinen Kommerz mit dem Kulturbeitrag machen. Es ist ein Geben an die Bevölkerung und soll Freude machen», sagt Renato Wyss. «Unsere diesjährigen Aufführungen sind toll und hoch professionell. Ein Mehrwert wäre es jedoch, auch eine Schweizerische Produktion dabei zu haben.» Diese seien aber oft kostenintensiver und kämen deshalb weniger in Frage. «Die Ticketpreise sollen nicht steigen», so Wyss. Um ein solch kostengünstiges Angebot bereitzustellen, gilt es früh mit der Organisation zu beginnen. «Ein Jahr im voraus ist das Minimum», so Rita Zahner. Für die alljährliche Programmzusammenstellung reist Susanna Wipf Fischer in Deutschland von Theater zu Theater. Durch ihre Beziehungen in der Theaterwelt sei es ihr jeweils möglich, ein abwechslungsreiches Programm für die Uzwiler auf die Beine zu stellen.

Ticketverkauf

Tickets für alle Aufführungen sind durch die Ticketbestellkarte (Rückseite Programmheft) oder bei rita.zahner@uzwil.ch erhältlich. Die Tickets können gegen Barzahlung ab 22. Oktober bei der Gemeinde Uzwil, Stickereiplatz 1, 9240 Uzwil, an der Rezeption abgeholt werden. (Öffnungszeiten Stickereiplatz 1: Montags 8.00 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstags bis Freitags 8.00 bis 11.30 und 13.30 bis 17 Uhr)
Die Erwachsenen-Vorstellungen kosten 25 Franken, die Kinderaufführung «Schneewittchen» 10 Franken. Bestimmte Plätze können nicht reserviert werden, sie werden nach Eingang der Bestellung zugewiesen. Pro Person sind höchstens acht Reservierungen möglich.
Vor der Vorstellung und in der Pause verkauft ein örtilcher Verein Getränke und kleine Snacks. Der Ertrag geht in die jeweilige Vereinskasse.

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