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VERPFLICHTUNG: «Ich würde auch im Falle eines Abstiegs bleiben»

Der FC Wil verliert immer mehr an Boden und muss nach der 0:3-Heimniederlage gegen Servette mehr denn je um den Ligaerhalt bangen. Bemerkenswert ist die Verpflichtung von TV-Kommentator Dani Wyler.
Simon Dudle
Trotz Niederlage bleibt Dani Wyler optimistisch. (Bild: Emotionfocus)

Trotz Niederlage bleibt Dani Wyler optimistisch. (Bild: Emotionfocus)

Die Serie an prominenten Personen, welche den FC Wil trotz grosser Schwierigkeiten unterstützen, wird länger. Begonnen hatte der Reigen an Zuzügen mit dem ehemaligen Schweizer Nationalgoalie Stephan Lehmann. Weiter ging es mit Trainer-Rückkehrer Maurizio Jacobacci. Am Samstag wurde nun publik, dass Fernsehkommentator Dani Wyler ab sofort im Medienteam mitarbeitet. «Eine Aufteilung gibt es noch nicht. Medienchef Patrick Bitzer möchte etwas kürzer treten», sagt Wyler.

Vor fünf Jahren ist der in Zürich Aufgewachsene zu seiner Partnerin in die Äbtestadt gezogen. Um sich zu integrieren, schloss er sich der Seniorenmannschaft des FC Wil an. Seit einigen Wochen amtet er dort als Spielertrainer. Nun will er das Challenge-League-Team besser positionieren: «Seit ich pensioniert bin, habe ich mehr Zeit. Der Verein braucht ein besseres Image in der Stadt. Wenn ich in der Beiz bin, wird nur negativ über den FC Wil geredet», sagt Wyler, der die Arbeit im Medienteam ehrenamtlich verrichtet.

Für Wyler ist genug Qualität vorhanden

Wie lange er dieses Amt ausführen wird, steht noch nicht fest. Für Wyler ist aber klar: «Ich würde auch im Falle eines Abstiegs bleiben.» Glaubt er noch an den Ligaerhalt? «Ja», sagt der Teleclub- und langjährige SRF-Kommentator überzeugt. Die Begründung lässt dann einige Sekunden auf sich warten. «Es bleibt die Hoffnung, dass auch die anderen Fehler machen. Die Qualität ist da, um zu bestehen.»

Allerdings muss zügig der Weg zurück auf die Siegesstrasse gefunden werden, um sich nicht in der Drittklassigkeit wiederzufinden. Beim 0:3 am Samstag gegen Servette blieben die Wiler zum 16. Mal hintereinander ohne Sieg. Es folgen nun zwei eminent wichtige Auswärtsspiele gegen die beiden Abstiegskandidaten Chiasso und Le Mont Lausanne.

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