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Vernebelte Sicht durch Sensor

Als allererste Filiale wird die St. Galler Kantonalbank in Flawil im Innern komplett aufgefrischt. Ein besonderes Augenmerk gilt der 24-Stunden-Zone. In knapp zwei Wochen wird eröffnet.
Angelina Donati
Bald schon können wieder Kunden empfangen werden: Thomas Angehrn (Mitte) macht letzte Besprechungen. (Bild: Angelina Donati)

Bald schon können wieder Kunden empfangen werden: Thomas Angehrn (Mitte) macht letzte Besprechungen. (Bild: Angelina Donati)

Noch stehen Leitern inmitten der Räume, die Computer müssen angeschlossen und die Lampen aufgehängt werden. Thomas Angehrn, der die Niederlassung in zwei Wochen als neuer Leiter übernehmen wird, schreitet durch die Räume und sagt zufrieden: «Der Umbau befindet sich in den letzten Zügen.» Der Eröffnungstag am Montag, 18. Juni sei ein besonderer Tag für ihn und sein Team. Nach einer Umbauzeit von zehn Monaten in zwei verschiedenen Gebäuden ist die Freude riesig, in die neuen, modernen Räume ziehen zu können. «Es ist schön, die Mannschaft endlich wieder beisammen zu haben», sagt der 39-Jährige.

Als allererste Filiale überhaupt wird das neue Niederlassungskonzept hier in Flawil in die Praxis umgesetzt. Über zwei Jahre lang dauerten die Vorbereitungsarbeiten. Zu den Kosten schweigt sich die Bank aus. Mit Goldach und Herisau sollen 2019 die nächsten Filialen folgen. Damit reagiert die Bank auf die Kundenbedürfnisse, die sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt haben. Anstatt Bankgeschäfte am Schalter abzuschliessen, werden diese immer mehr online getätigt. Gleichzeitig hat die Bank die Wichtigkeit persönlicher Kundengespräche erkannt.

Ein- und Auszahlungen am Bancomat

Auffallend sind die Glasscheiben, die sich durch alle Räume ziehen und den Blick sofort durch die Büros schweifen lässt. «Wir legen viel Wert auf Transparenz», begründet Angehrn. «Und den Kunden steht eine Lounge zum Verweilen zur Verfügung», sagt er und zeigt auf Sofas, die beim Eingangsbereich platziert sind. Offen sind auch die Desks, also die beiden Beratungspulte, die als Empfang dienen. Kaum vorstellbar, dass bei diesem Bereich Kunde und Mitarbeiter vor 85 Jahren durch Panzerglas voneinander getrennt waren. Später wurde der Bereich zwar geöffnet, allerdings nie in dem Masse wie heute.
Will heissen, heute setzt die Bank auf kubische Beratungstheken, die ausserdem mit einer Ablagefläche für die Tasche des Kunden bestückt sind, und auf drehbare Bildschirme. Sogar die Tischplatten der Empfangsmitarbeiter wurden in abgeschrägter Form erstellt, damit der Kunde sofort wahrgenommen werden kann. Alles Optimierungen, um noch stärker persönlich auf den Kunden eingehen zu können.

Ein besonderes Augenmerk gilt der 24-Stunden-Zone direkt beim Eingang der Filiale. Statt zwei Bancomaten draussen, ist es neu einer, hinzugekommen sind zwei im Innern des Gebäudes. Neu können nicht nur Auszahlungen gemacht werden, sondern auch Einzahlungen. «Sowohl mit Noten und Münzen als auch gemischt», sagt der Leiter der Niederlassung.

Für Beratungsgespräche hingegen stehen Sitzungszimmer zur Verfügung. «Die Farbtupfer», wie Thomas Angehrn die wandfüllenden Blumenmotive nennt, wurden zusammen mit dem Architekten ausgewählt. Es scheint, als würde es sich um gewöhnliche Räume handeln. Sobald jemand aber das Sitzungszimmer betritt, werden die Scheiben getrübt. «Nebst Transparenz setzen wir auch auf Diskretion.»

Am Freitag, 15. Juni bleibt die Filiale zwecks Umzug geschlossen. Geöffnet ist die 24-Stunden-Zone. Von 18. bis 22. Juni werden die neuen Räume mit einer Eröffnungswoche eingeweiht.

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