Verletzte sind auf dem Weg der Besserung

ZUCKENRIET. Die vierte Austragung von Motocross Zuckenriet ist Geschichte und die Strecke beim Hof Hölzeren zurückgebaut. Gestern wurden noch die Strassen gesäubert.

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ZUCKENRIET. Die vierte Austragung von Motocross Zuckenriet ist Geschichte und die Strecke beim Hof Hölzeren zurückgebaut. Gestern wurden noch die Strassen gesäubert. Blickt OK-Präsident Urs Ulli auf die beiden Renntage am vergangenen Wochenende zurück, spricht er von einem «gelungenen Anlass» mit rund 4500 Zuschauern – so viele wie noch nie.

Vier Unfälle

Allerdings gab es auch einige Unfälle, was bei einer Motocross-Veranstaltung nicht ungewöhnlich ist. Am Sonntag liess Ulli nach Rücksprache mit dem Rennarzt den Rega-Helikopter kommen. Kurz nach dem Start war es zu einem Zusammenstoss gekommen. «Da viele Leute zusehen konnten, entschieden wir uns aus organisatorischen Gründen für den Helikopter und gegen den Krankenwagen», so Ulli. Der gestürzte Fahrer brach sich einen Brustwirbel und musste sich einer Operation unterziehen, die erfolgreich verlaufen ist.

Am schlimmsten traf es jenen Fahrer, der am Sonntagmorgen als erster auf der Strecke war, aber bereits beim Einfahren stürzte und sich drei Brustwirbel brach. Des weiteren waren bei zwei zusätzlichen Stürzen ein Schlüsselbein- und ein Wadenbeinbruch zu beklagen. «Es waren alles Fahrfehler unabhängig der Piste. Vor dem Ziel haben wir auf dieses Jahr hin extra eine Schlaufe eingebaut, um das Tempo zu drosseln», sagt Organisator Ulli.

Es geht aufwärts

Der OK-Präsident liess es sich nicht nehmen, die vier verletzten Fahrer – drei von ihnen waren in einer Hobbykategorie gestartet – am Montag im Spital zu besuchen. Sie waren oder sind auf der gleichen Etage untergebracht. «Allen geht es den Umständen entsprechend gut, und sie sind auf dem Weg der Besserung», sagt Ulli. (sdu)