Vereinsreise nach Salzburg

Turnverein Rossrüti verbrachte drei Tage auf einer Salzburgreise: Am Freitagmorgen früh begaben sich 15 Frauen des Turnvereins Rossrüti trotz heftigem Regen auf eine dreitägige Reise nach Salzburg.

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Turnverein Rossrüti verbrachte drei Tage auf einer Salzburgreise:

Am Freitagmorgen früh begaben sich 15 Frauen des Turnvereins Rossrüti trotz heftigem Regen auf eine dreitägige Reise nach Salzburg. Beim ersten Halt wurden sie von der Kristallwelt der Swarovski Steine verzaubert. Sie glaubten nach dem Rundgang ein Cüpli verdient zu haben – leider waren diese für die AVIA Gäste reserviert: «Bitte sofort zurückgeben», war die Devise.

Gestärkt mit Apéro und Mittagessen an Bord des Reisecars trafen sie am Nachmittag erwartungsvoll in Salzburg ein. Schon bald trafen sie die «scheinheilige» Sabine. Mit viel Witz und Anekdoten brachte sie ihnen die Geschichte und Bauwerke der Stadt näher. Dabei lernten die Turnerinnen, dass Salzburg das kleine Rom des Nordens ist, dass jedoch die Heiligkeit des Klerus eben doch oft nur Schein war.

Am Samstagmorgen machten einige die Festung Hohe Salzburg unsicher und die andern die Getreidestrasse mit ihren tollen Läden. Manche Frauen fanden süsse Mitbringsel und andere modische Schnäppchen. Petrus meinte es, entgegen der Wetterprognosen, erstaunlich gut mit dem Nass von oben. Trotzdem wurden alle nass. Der Führer auf Schloss Hellbrunn führte sie, nicht ohne Schadenfreude, durch die Gärten mit den trickreichen Wasserspielen.

Den kleinen Braunen tranken sie dann wieder in der Stadt. Am Abend genossen sie eine Dinnershow zu den Melodien von «Sound of Music».

Am nächsten Morgen brachte sie ihr Chauffeur zu den Salzminen von Hallein. Nach einem kräftigen «Glück auf» fuhren sie in die Mine ein. Sie erlebten hautnah die Atmosphäre der strengen Arbeit unter Tag. Mit einer grossen Portion Mut rutschten sie in ihren weissen Overalls die langen Rutschen hinunter in die Tiefe. Die Fahrt über einen unterirdischen Solesee verzauberte die Turnerinnen einmal mehr.

Die lange Rückfahrt wurde durch einen lustigen Besuch auf dem Tiroler Museumsfriedhof unterbrochen. (pd.)

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