Verbuschung den Kampf angesagt

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Gemeinsam legten Freiwillige im Girenmoos Hand an: Regelmässig geschnittene Kopfweiden haben einen grossen ökologischen Wert für verschiedene Tierarten. (Bild: PD)

Gemeinsam legten Freiwillige im Girenmoos Hand an: Regelmässig geschnittene Kopfweiden haben einen grossen ökologischen Wert für verschiedene Tierarten. (Bild: PD)

Flawil Rund 20 freiwillige Helferinnen und Helfer nutzten das sonnige Herbstwetter, um die Sträucher im Girenmoos auf den Stock zu setzen und die Kopfweiden zu schneiteln. Auch wenn Weidenruten heute nur noch selten für Flechtarbeiten verwendet werden, haben alte, regelmässig geschnittene Kopfweiden einen grossen ökologischen Wert für viele Tierarten. Nebst Singvögeln finden dort auch viele Insekten ihre Nist- und Wohnstätten.

Tatkräftig unterstützt wurde der Naturschutzverein Flawil von zehn Jugendlichen aus den evangelischen Kirchgemeinden Gossau und Flawil. Den gemütlichen Abschluss bildete das gemeinsame Bräteln von Würsten im idyllischen Garten des «Rietackers»

Das Girenmoos ist seit 1995 ein Schutzgebiet, klassiert als Flachmoor von nationaler Bedeutung. Ein offener Moorweiher, seltene Magerwiesen und eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt sind auf kleinem Raum anzutreffen. Das Gebiet ist grösstenteils im Besitz der Stiftung Naturreservate Flawil. Für die Bevölkerung ist es ein nahegelegenes Erholungsgebiet – sei es zum Wandern, zum Beobachten oder einfach zum Geniessen. (red/pd)