Verantwortung mittragen

Mit der Gründung der Ortspartei Niederbüren hat die SVP eines ihrer Ziele erreicht: Sie ist nun als wählerstärkste Partei in allen Gemeinden des Wahlkreises Wil vertreten. Damit wird sie auch in Niederbüren, bislang Hochburg der CVP, offizieller Ansprechpartner und übernimmt Verantwortung.

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Mit der Gründung der Ortspartei Niederbüren hat die SVP eines ihrer Ziele erreicht: Sie ist nun als wählerstärkste Partei in allen Gemeinden des Wahlkreises Wil vertreten. Damit wird sie auch in Niederbüren, bislang Hochburg der CVP, offizieller Ansprechpartner und übernimmt Verantwortung.

Doch aller Anfang ist schwer. Zwar ist die Gründung vollzogen, das Interesse auch der Jugend an der neuen Partei und die nötige Aufbruchstimmung vorhanden. Noch konnte aber kein eigener Vorstand gewählt werden.

Damit soll's in spätestens zwei Jahren so weit sein. Doch wird es der Ortspartei bis dahin kaum möglich sein, bei den kommunalen Gesamterneuerungswahlen aktiv zu werden und mit eigenen Kandidaturen aufzuwarten.

Zwar ist die SVP nun in allen Gemeinden des Wahlkreises vertreten, doch ihre Leistungsbilanz ist durchzogen. Es zeigt sich, dass die Partei vor allem in ländlichen Gemeinden reüssiert.

So hat die SVP in Jonschwil einen pragmatischen Weg beschritten und wirkt jetzt dort in der Exekutive mit. In urbaneren Gemeinden wie beispielsweise in Uzwil aber blieb ihr bis heute der Durchbruch versagt.

Mit der Gründung der Ortspartei ist's also noch lange nicht getan. Nun wartet der harte politische Alltag. Es gilt auf kommunaler Ebene Aufbauarbeit und einen konstruktiven Beitrag zu leisten.

Dass eine weitere Partei die Geschicke fortan mitbestimmen will, kann der Entwicklung der Gemeinde nur förderlich sein.

Philipp Stutz

philipp.stutz@wilerzeitung.ch