Uzwiler Kunstradfahrer sind am Heimturnier in Oberbüren erfolgreich in die Saison gestartet

Der Verein Kunstradfahren Uzwil hat das erste «Swiss Austria Masters» dieser Saison in Oberbüren veranstaltet. Die Uzwiler haben dabei überzeugende Leistungen gezeigt – mit Lea Schönenberger machte eine Juniorin von sich reden.

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Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt beendeten den Heimwettkampf auf Schlussrang drei.

Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt beendeten den Heimwettkampf auf Schlussrang drei.

Bild:PD

(pd/tm) In diesem speziellen Jahr war alles etwas anders. Nachdem die Schüler- und Juniorensaison im Frühling abgebrochen werden musste, konnte am Wochenende mit einem gut umgesetzten Schutzkonzept wieder der erste Wettkampf durchgeführt werden. Auch wenn die veränderten Rahmenbedingungen, zum Beispiel durch separate Eingänge für Sportler und Zuschauer, gewöhnungsbedürftig waren, waren doch viele strahlende Gesichter zu sehen. Denn für die Sportler kehrte mit dem Heimwettkampf wieder ein Stück Normalität ein.

Es waren Sportler aus Deutschland und der Schweiz am Start. Österreichische Kunstradfahrer hatte dagegen beschlossen, in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht teilzunehmen. Der Verband hat aber trotzdem am Namen dieser Wettkampfreihe, «Swiss Austria Masters», festgehalten. Der Verein Kunstradfahren Uzwil war mit insgesamt sieben Startnummern vertreten. Zwei Einzelsportler, ein Zweier-, drei Vierer- und ein Sechserteam präsentierten ihre Kür vor heimischem Publikum.

Juniorin Lea Schönenberger überzeugt bei den Frauen

Die Einer-Juniorin Lea Schönenberger entschied sich aufgrund der fehlenden Wettkampfpraxis, in diesem Jahr im Herbst einige Wettkämpfe bei den Grossen zu bestreiten. Obwohl sie eine der jüngsten Sportlerinnen war, zeigte sie eine sehr gute Leistung. Mit einer neuen Bestleistung von 125,26 Punkten erreichte sie den starken vierten Rang bei den Frauen. Damit zeigte sie der Konkurrenz, dass in den nächsten Jahren mit ihr zu rechnen ist.

Im Einer der Herren zeigte Lukas Burri eine souveräne und schöne Darbietung. Dem Uzwiler Zweierteam Lukas Burri/ Fabienne Hammerschmidt lief es in der Vorrunde noch nicht wie gewünscht. Mehrere kleine technische Fehler schlichen sich in die Kür ein. Wesentlich souveräner zeigten sich Burri und Hammerschmidt bei ihrer zweiten Präsentation im Finale.

Burri und Hammerschmidt auf Schlussrang drei

Die Vierer-Mannschaften Uzwil 1 und 2 zeigten ebenfalls gute Leistungen in der Vorrunde. Beide Teams qualifizierten sich für den Finaldurchgang der besten drei pro Kategorie. Knapp dahinter reihte sich das Team Rheineck/Uzwil auf Rang vier ein, womit es den Finaldurchgang verpasste. Der Uzwiler Sechser konnte noch nicht seine beste Leistung abrufen und musste sich seiner Konkurrenz aus Baar geschlagen geben.

In der mit Faktor je nach Kategorie berechneten Schlusswertung reihten sich Fabienne Hammerschmidt und Lukas Burri auf dem dritten Rang ein, hinter dem Weltmeister im Männer-Einer und den Weltmeisterinnen im Vierer. Die beiden Uzwiler Vierer-Mannschaften platzierten sich auf dem achten respektive zehnten Rang, der Sechser wurde Elfter.

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