Uzwiler Curler an allen Fronten im Einsatz

Im Curling stehen ab dem nächsten Wochenende erste nationale Entscheidungen an. Die verschiedenen Uzwiler Teams dürfen noch hoffen, in ihren Kategorien in die Finalrunde zu kommen.

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CURLING. Bereits ab morgen Freitag bis und mit dem 3. Februar findet bei den NLA-Frauen der zweite Teil der Meisterschaft statt. Für die Finalrunde, die Mitte Februar in Gstaad stattfindet, können sich die besten sechs Teams qualifizieren. Hoffnungen, in Gstaad dabei zu sein, können sich die Uzwilerinnen um ihren Skip Ursi Hegner machen. Nach dem ersten Teil der Qualifikation belegen die Untertoggenburgerinnen Rang 9. Sie sind aber überzeugt, dass sie in der zweiten Runde noch auf einige Gegner stossen, die schlagbar sind.

Drei gestohlene Steine

In der ersten Qualifikation, die in Schaffhausen ausgetragen wurde, realisierten die Uzwilerinnen einen Sieg. Dieser stand drei Niederlagen gegenüber. Am meisten weh tat dem Team das Negativ-Resultat gegen Olympique Lausanne. Wegen drei früh gestohlenen Steinen war das Team um Ursi Hegner zu einer offensiveren Taktik gezwungen. Trotz gutem Spiel war der Rückstand gegen ein Team, das zu schlagen gewesen wäre, nicht mehr aufzuholen. Gut spielte Uzwil auch gegen Flims. Letztlich machte gegen die routinierten Bündnerinnen fehlende Erfahrung den Unterschied aus. Gegen Bern setzte es eine weitere Niederlage ab. Dafür war das Resultat gegen Dübendorf mit 10:3 deutlich und der Sieg auch in dieser Höhe verdient.

Finalplatz schon fast auf sicher

Ebenfalls den ersten Teil der Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaft bestritten die Uzwiler Juniorinnen. Im Gegensatz zu den Aktiven finden die zweite Qualifikation zur Finalteilnahme und der Final an einem einzigen Wochenende, nämlich dem kommenden, statt. Uzwil hat den Finalplatz nahezu auf sicher. In der ersten Runde gewannen sie drei von vier Partien und belegen aktuell hinter Glarus-Bern und Biel-Solothurn Rang 3. Nur einen Rang dahinter hat sich Uzwil-Wetzikon installiert. Beide Teams dürfen davon ausgehen, dass sie ab Samstag um 18 Uhr die Finalspiele bestreiten.

Uzwil 1 mit Skip Lisa Ruch, Kerstin Ruch, Larissa Berchtold, Selina Ruch sowie Sarah Bieler schlug im internen Duell Uzwil-Wetzikon mit Elena Stern, Adonia Brunner, Noëlle Iseli, Anna Stern und Tanja Schwegler. Uzwil 1 siegte in der Folge auch gegen Zug und Schaffhausen, um nachher gegen Glarus zu verlieren. Dank des diskussionslosen Sieges gegen Adelboden festigten die Uzwilerinnen aber ihren dritten Tabellenrang.

Dem Bruder fehlt der Bruder

Bereits um den Schweizer-Meister-Titel geht es am Wochenende bei den Senioren. Die Uzwiler haben auf diese Saison ein neues, starkes Team in die Qualifikation geschickt und prompt die Finalrunde erreicht. In dieser muss Uzwil jedoch damit zurecht kommen, dass Marco Ruch in einigen Spielen fehlen wird, weil er gleichzeitig seine Juniorinnen coachen muss. Skip Romano Brunner ist darüber keineswegs glücklich. Er sieht die Siegeschancen seines Teams auf ein Minimum beschränkt. (uno.)

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