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UZWIL: Stellenplan soll überprüft werden

Die FDP Uzwil begrüsst die angekündigte Steuersenkung um sieben Prozentpunkte. Die Verschuldung soll aber nicht «ins Unermessliche» ansteigen. Ein finanzielles Polster müsse vorhanden sein, findet die FDP.
Philipp Stutz

Philipp Stutz

philipp.stutz@wilerzeitung.ch

«Wir haben schon lange eine Steuersenkung gefordert», sagte FDP-Präsident Bruno Lusti. Wirtschaft und Gewerbe prosperierten, was sich positiv auf die Erträge auswirke. Der Steuerfuss sei ein zentrales Argument vor allem für Besserverdienende, um sich für Uzwil als Wohngemeinde zu entscheiden. Die verbesserte Finanzlage führe aber auch zu Begehrlichkeiten. «Deshalb ist es wichtig, bei den Ausgaben das Wünschbare vom Notwendigen zu trennen», betonte Lusti und fügte hinzu: «Wir brauchen keinen Luxus.» Ein gewisses finanzielles Polster müsse vorhanden sein. Die Zentralisierung der Verwaltung im neuen Gemeindehaus sei mit der Hoffnung auf mehr Effizienz verbunden, was sich im Stellenplan auswirken sollte, der reduziert werden müsse. «Die Betriebsabläufe sollten überprüft werden.»

Bevölkerungswachstum: Vor- und Nachteile

Gemeinderat Ruedi Müller stellte das Budget 2018 vor. Das Bevölkerungswachstum generiere mehr Steuereinnahmen, verlange aber auch nach mehr Schulraum, sagte er. Der grösste Teil der Ausgaben entfällt nach wie vor auf den Bereich Bildung. So muss beispielsweise eine zusätzliche Kindergartenklasse geführt werden, was mit Mehraufwand von 111 000 Franken verbunden ist. Durch das neue Gemeindehaus würden die Liegenschaften an der Henauer- und Bahnhofstrasse frei, die zurzeit von Verwaltungsabteilungen belegt werden. Das Gebäude, in dem sich die Galerie zur alten Bank befindet und das der Gemeinde gehört, soll veräussert werden.

Zusatzstelle im Bereich Sicherheit gefordert

Eine Milizorganisation, wie die Feuerwehr professionell zu betreiben, bedeute eine immer grössere Herausforderung, gestalteten sich doch deren Aufgaben zunehmend komplexer, sagte Ruedi Müller. Aus diesem Grund soll im Bereich Sicherheit eine Zusatzstelle geschaffen werden. Der Gemeinderat sei bestrebt, die Verschuldung im Auge zu behalten. Müller betonte, dass die Fremdfinanzierungen zu günstigen Konditionen getätigt werden konnten.

Aus der Versammlung wurde angeregt, allfällige Gewinne der Technischen Betriebe in einem Fond zu äufnen. Ruedi Müller bekannte sich nicht als Freund solcher separaten «Kässeli». Ausserdem dürfe Uzwil nicht mit Gemeinden verglichen werden, in denen Gewinnabgaben der Technischen Betriebe fester Bestandteil des Budgets bilden, wie unter anderem etwa in Wil der Fall sei.

Tempo 30 an Bienenstrasse missachtet

Margrit Gämperli und Heinrich Schiess, beide an der Bienenstrasse wohnhaft, beklagten sich darüber, dass an dieser Strasse trotz Tempo 30 zu schnell gefahren werde. «Hier müssen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden», forderte Schiess. Margrit Gämperli bemängelte, dass die Stelen ungünstig platziert seien, was den Automobilisten freie Sicht erlaube und den Druck aufs Gaspedal begünstige.

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