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UZWIL: Schule braucht mehr Platz

Weil die Schülerzahlen in Uzwil steigend sind, will die Gemeinde in der Schulanlage Herrenhof einen Neubau erstellen. Sie beantragt an der Bürgerversammlung einen Projektierungskredit.
Urs Bänziger
Knappe Raumverhältnisse: Uzwiler Schüler lösen ihre Aufgaben im Treppenhaus. (Bild: PD)

Knappe Raumverhältnisse: Uzwiler Schüler lösen ihre Aufgaben im Treppenhaus. (Bild: PD)

UZWIL Uzwil gehört zu den Gemeinden im Kanton St.Gallen, in denen die Schülerzahlen steigend sind. Das hat Auswirkungen. Der Schulraum fehlt. In der Schulanlage Herrenhof soll deshalb ein Neubau erstellt werden. Den Uzwiler Stimmberechtigten wird mit dem Voranschlag 2017 an der Bürgerversammlung vom 28. November ein Projektierungskredit von 100 000 Franken beantragt. Mit dem Geld will die Gemeinde einen Architektenwettbewerb durchführen. Die Vorgabe an die Fachleute: einen Neubau erstellen mit drei Klassenzimmern, zwei Gruppenräumen, Räumen für die Musikschule sowie Nebenräumen.

Bis ins Jahr 2020 bezugsbereit

Bis ins Jahr 2020 soll der Neubau bezugsbereit sein. Sonst wird es sehr eng. «Wegen der geburtenreichen Jahrgänge müssen dann die Klassen in den Schulhäusern Herrenhof und Kirchstrasse doppelt geführt werden», sagt Schulratspräsident Daniel Wyder. «Zurzeit werden in der sechsten Klasse und in der Oberstufe noch die kleineren Jahrgänge unterrichtet, was bei den Raumzuteilungen eine gewisse Flexibilität verschafft.» Wyder zieht einen Vergleich: «Aktuell besuchen 113 Schülerinnen und Schüler die sechste Klasse, 156 Kinder gehen in die dritte, 134 in die zweite und 132 Kinder in die erste Klasse. Diese Zahlen zeigen, dass wir beim Raumangebot bald an Grenzen stossen werden.»

Aufgrund der Geburten in der Gemeinde sei auch in den nachfolgenden Jahren mit leicht steigenden Schülerzahlen zu rechnen. Berücksichtigt werden müsse zudem, dass neue Wohnüberbauungen in Uzwil geplant seien, die sich auf den Schülerbestand auswirken werden. Der Schulratspräsident geht davon aus, dass sich in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren an diesem Trend nichts Wesentliches ändern wird. «Und sollten die Kinderzahlen wieder mal rückläufig sein, können immer noch schulische Angebote, die heute in dazugemieteten Räumen untergebracht sind, in die Schulanlagen integriert werden», sagt Wyder.

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