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UZWIL: Pikettzug braucht Freiwillige

Ein Novum und ein Dauerbrenner werden die regionale Zivilschutzorganisation Uze heuer beschäftigen: der Feuerwehrpikett-Zug und die Fusion mit dem Zivilschutz Region Wil. Letztere soll vorangetrieben werden.
Andrea Häusler
Fixieren einen Termin für ein informelles Treffen hinsichtlich einer Fusion: der Uzwiler Gemeinderat Ruedi Müller, Tom Widmer, Feuerwehr/Zivilschutz SVRW und Martin Schneider, Kommandant ZSO Uze (von links). (Bild: Andrea Häusler)

Fixieren einen Termin für ein informelles Treffen hinsichtlich einer Fusion: der Uzwiler Gemeinderat Ruedi Müller, Tom Widmer, Feuerwehr/Zivilschutz SVRW und Martin Schneider, Kommandant ZSO Uze (von links). (Bild: Andrea Häusler)

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Einiges soll bewegt werden, dieses Jahr. Dies machten die beiden Kommandanten der regionalen Zivilschutzorganisation (ZSO)Uze, Martin Schneider und Andreas Manser am Jahresrapport vom Mittwoch deutlich. Das zentrale Anliegen, aber auch die grösste Herausforderung ist das Erarbeiten der Grundlagen für eine Fusion mit dem Zivilschutz Region Wil. Beide Organisationen wollen diese Aufgabe anpacken, ungeachtet der Situation beim Kanton. Dort harzt es. Zwar hat das Kantonsparlament die Sparreform «Zivilschutz 2015+» im Juni 2016 verabschiedet, doch liegen die Pläne auf Eis. Der Grund: Im Amt für Militär und Zivilschutz fehlt es an Personal.

Drei Kommandanten sind sich einig

«Wir stehen nicht unter Zeitdruck», sagte Ruedi Müller, im Uzwiler Gemeinderat für die öffentliche Sicherheit zuständig. Man wolle jedoch die Zeit nutzen, Gespräche zu führen, mögliche praxisnah mögliche Organisationsstrukturen eruieren. «Einfach zusammenlegen und am Ende noch mehr zahlen kann nicht das Ziel sein.»

Gas geben, auch wenn die politischen Prozesse nicht soweit sind, will auch Tom Widmer, Kommandant der Feuerwehr/Zivilschutz SVRW, der seinem Unmut Luft macht: «Die Situation ist frustrierend, auch für meine Leute.» Der Stopp bedeute auch, dass es kein neues, zeitgemässes Material gebe. In grundsätzlichen Fragen sind sich die Führungspersonen beider Organisationen ohnehin heute schon einig. So strebt man weiterhin dezentrale Kader und Strukturen in den angestammten Gebieten an.

Räumung des Lagers «Sonnmatt»

Für den im vergangenen Jahr lancierten Pikettzug sucht Andreas Manser Freiwillige, die bereit sind, im Raum Wil, Uzwil, Gossau zwei zusätzliche Übungen pro Jahr zu leisten. «Im Gegensatz zur Feuerwehr gegen Entschädigung», wie er augenzwinkernd betonte.

Pikettzug wird bei (Hochhaus-)Bränden für die Triage und Betreuung der Bewohner eingesetzt und stand im vergangenen Jahr erstmals übungshalber im Einsatz.

Ebenfalls Leute braucht das Kommando für die Räumung des Lagers «Sonnmatt» zwischen dem 28. Mai und dem 1. Juni. Zumal dieses abgebrochen werden soll. Darüber hinaus sind Freiwillige willkommen, die sich für Funktionen wie Gruppenführer und Zugführer interessieren.

Haldenweg wird fertig saniert

Neben Übungen, Wartungs- und Aufräumarbeiten sowie der Kontrolle von rund 200 Schutzräumen haben die knapp 160 Zivilschutzangehörigen aus Uzwil, Oberuzwil und Oberbüren im vergangenen Jahr diverse Dienstleistungen zu Gunsten der Öffentlichkeit erbracht. So wurde der Haldenweg in Sonnental zu zwei Dritteln in Stand gesetzt. Die Arbeit werde dieses Jahr abgeschlossen, sagte Kommandant Martin Schneider. Als Höhepunkt des Jahres 2017 bezeichnete er die Präsenz an der Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz, wo die ZSO Uze für Zutritts- und Ticketkontrollen sowie die Unterstützung von Securitas und Volontiers zuständig war. «Es war ein super Einsatz», sagte Schneider. Obwohl seine Leute um halb vier hätten aufstehen und um fünf Uhr bei eisiger Kälte wieder auf dem Platz stehen müssen.

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