UZWIL: Pensionskassenausweis entschlüsselt

«Vorsorgeplanung» lautete das Schwerpunktthema der Informationsveranstaltung des Clientis- Beratungszentrums Uzwil. Das Publikumsinteresse war gross, der Fragenkatalog umfangreich.

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Spätestens ab dem 45. Lebensjahr ist es Zeit, sich mit der Vorsorgeplanung auseinanderzusetzen. Nur so können böse Überraschungen vermieden und Einkommens-, bzw. Vorsorgelücken im Pensionsalter frühzeitig erkannt werden. Doch was für Angaben enthält eigentlich der Pensionskassen-Versicherungsausweis? Wie ist man im Falle einer Invalidität versichert und mit welchen Rentenleistungen können die Angehörigen im Todesfall rechnen? Was muss bei der Pensions- und Vorsorgeplanung beachtet werden? Wie können die eigenen Wünsche im Todesfall sichergestellt werden? Antworten auf solche Fragen hielten die Vorsorgeexperten des Clientis-Beratungszentrums Uzwil am Dienstag bereit.

Die Referenten Patrick Schiegg und Adrian Müller von der Clientis Bank Oberuzwil sowie Silvan Egli von der Schrepfer Partner Versicherungstreuhand AG freuten sich über die zahlreich erschienenen Kunden und Nichtkunden und informierten über die Brennpunkte rund um das Thema Vorsorge-, Rechts- und Pensionsplanung. Patrick Schiegg, Leiter des Beratungszentrums Uzwil, befasste sich seinerseits mit dem 3-Säulen-Vorsorgesystem der Schweiz und dessen Leistungen. Gemäss Schiegg sollte man sich möglichst frühzeitig mit der Vorsorge- und Pensionskassenplanung auseinandersetzen. «Es gibt keine Standardlösung, da es in der Schweiz eine Vielfalt von Pensionskassenlösungen gibt. Auch die persönliche Einkommens- und Vermögenssituation sowie das Budget und die individuellen Wünsche müssen in die Planung einbezogen werden», betonte er.

Anschliessend analysierte Silvan Egli zusammen mit den Teilnehmern die vielen Angaben, die ein Pensionskassen-Ausweis enthält und überzeugte mit Ratschlägen zur Frühpensionierung, Steuer- und Kapitalplanung. Adrian Müller wies auf die Wichtigkeit einer frühzeitigen Nachlassregelung unter Berücksichtigung des in der Schweiz geltenden Ehe- und Erbrechts hin. Weiter erklärte Müller, wie die Selbstbestimmung bei Eintritt einer sogenannten Handlungsunfähigkeit, beispielsweise infolge einer Altersdemenz, dank eines Vorsorgeauftrages sichergestellt werden könne. (pd)