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UZWIL: Patrouille Suisse an der Riga

Die Riga18 wird weit über die Region ausstrahlen und, zumindest am Ausstellungssamstag, mehrere tausend Besucher nach Uzwil locken: Den Organisatoren ist es gelungen, die Patrouille Suisse zu verpflichten.
Andrea Häusler
Die F-5-Tiger der Patrouille Suisse werden am Samstag, 2. Juni, über dem Riga18-Gelände in Uzwil eine Flugshow präsentieren. (Bild: Peter Schneider/Keystone)

Die F-5-Tiger der Patrouille Suisse werden am Samstag, 2. Juni, über dem Riga18-Gelände in Uzwil eine Flugshow präsentieren. (Bild: Peter Schneider/Keystone)

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

«Wir haben der Schweizer Luftwaffe einen Antrag gestellt - ganz offiziell», sagt Daniele Ventaglio, OK-Präsident der Riga18, der Frühlingsmesse der Gemeinden Oberuzwil, Uzwil und Oberbüren. Mitte Dezember sei dann die Zusage eingetroffen. Was unspektakulär klingt, ist tatsächlich alles andere als selbstverständlich. Ventaglio räumt dann auch ein, dass wohl verschiedene Gründe für das Okay verantwortlich gewesen seien. «Mit Hauptmann Michael Duft, Codename «Püpi», ist ein Uzwiler Mitglied der Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe.» Der F/A-18-Pilot wurde vor drei Jahren ins Team der Patrouille Suisse aufgenommen und fliegt seither als zweiter Solist «Cinque» am linken äusseren Rand der Staffel. Hinzu komme, dass er, Daniele Ventaglio, – ein «altgedienter Offizier der Schweizer Armee», wie er über sich selber sagt – Mitglied des Patrouille Suisse Fanclubs sei.

Der Entscheid, wo die Patrouille Suisse Vorführungen fliegt, liegt bei den Piloten. «Alle Anträge, die bis Ende September eingereicht werden, landen auf dem Tisch der Staffel», sagt Ventaglio. «Gut möglich, dass die Tatsache, dass in der Ostschweiz eher wenig Flugvorführungen stattfinden, den Entscheid zu Gunsten von Uzwil beeinflusst hatte.»

Logistische Herausforderung

«Dass es geklappt hat, ist schlicht sensationell», freut sich Daniele Ventaglio. Wissend, dass die Flugshow der Regionalen Gewerbe- und Industrieausstellung (Riga18), die vom 31. Mai bis zum 3. Juni auf dem Freigelände des Sportplatzes Schi in Uzwil stattfinden wird, überregionale Ausstrahlung geben wird. Am Samstag, wenn – aller Voraussicht nach um 14 Uhr – die Tiger über das Messegelände donnern werden, rechnet er mit mehreren tausend Besuchern. «Allein aus dem Patrouille-Suisse-Fanclub dürften 3000 bis 5000 Interessierte anreisen», prognostiziert er. Flugbegeisterte, die mit der Bahn, mit Bussen und Privatautos nach Uzwil kommen. «Die Organisation der Parkräume, die Steuerung der Publikumsströme und sämtliche Sicherheitsvorkehrungen sind logistische Herausforderungen, denen wir uns nun stellen müssen und auch werden» sagt Ventaglio. Ideen seien vorhanden, konkrete Pläne hingegen nicht: «Wir wissen ja auch erst seit kurzem, dass es mit der Flugshow klappt.» Unklar ist derzeit auch, welche Auflagen die Uzwiler seitens der Patrouille Suisse zu erfüllen haben. «Dies werden wir in den nächsten Tagen mit dem Kommandanten der Staffel, Nils Hämmerli (Rufname «Jamie»), abklären», sagt der Riga18-­ OK-Präsident.

Keine Kosten für die Organisatoren

Die Flugshow ist eine von verschiedenen Attraktivitäten, die dem Riga18-Publikum nebst dem Angebot von über hundert Messeständen geboten werden, aber die Spektakulärste. Und sie belastet das Budget der Organisatoren nicht. «Der Auftritt der Patrouille Suisse kostet uns nichts», sagt Daniele Ventaglio. Oder nur indirekt: «Die Kunstflugstaffel gehört zur Schweizer Luftwaffe und wird somit vom Steuerzahler finanziert.»

Die Führungscrew der Riga18 ist bereit für den Vier-Tage-Anlass, guter Dinge, die verbliebenen Vorkehrungen zeitgerecht abschliessen und auch die letzten drei freien Ausstellungsstände noch vermieten zu können. Was planbar war, läuft plangemäss. Nicht vorhersehbar ist und bleibt das Wetter.

Und gerade diesem kommt, was die Flugshow anbelangt, eine entscheidende Bedeutung zu. Denn die Patrouille Suisse fliegt nur bei gutem Wetter. Daniele Ventaglio glaubt an die Wirkung des positiven Denkens. «Ansonsten», sagt er, «bleibt nur das kollektive Beten.»

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