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UZWIL: Ohne Gestank und Sauerei

Die Gemeinde hat lange mit der Umrüstung auf Unterflurcontainer zugewartet. Nachdem der ZAB einen Grossteil der Kosten trägt, sollen die Kehrichtsäcke von der Strasse verschwinden.
Urs Bänziger
Halb und, wie im Bild, vollständig versenkte Unterflurcontainer wird es auch bald in der Gemeinde Uzwil geben. (Bild: Ralph Ribi)

Halb und, wie im Bild, vollständig versenkte Unterflurcontainer wird es auch bald in der Gemeinde Uzwil geben. (Bild: Ralph Ribi)

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

Während andere Gemeinden in der Region sich mitten in der Umrüstungsphase auf Unterflurcontainer befinden oder diese schon abgeschlossen haben, werden in Uzwil die Abfallsäcke noch immer an den Strassen deponiert. Gerade an heissen Sommertagen hat das eine unangenehme Seite, wenn sich an den Sammelstellen Gestank breit macht. Nicht selten kommt es auch vor, dass sich Krähen und Füchse hinter den Haushaltsabfall hermachen und die Säcke aufpicken oder aufreissen. Vor allem in Henau und Algetshausen komme es deswegen immer wieder zu Reklamationen, sagt der Uzwiler Verwaltungsleiter Thomas Stricker.

Weniger Kosten für Gemeinden als zu Beginn

Doch bald werden auch in der Gemeinde Uzwil die Kehrichtsäcke von der Strasse verschwinden und in unterirdischen Containern deponiert werden. Wie Stricker sagt, hat sich der Gemeinderat vorgenommen, die Umstellung auf Unterflurcontainer in der laufenden Legislaturperiode an die Hand zu nehmen. Einen festgelegten Zeitplan gebe es aber noch nicht. Der Grund, weshalb die Uzwiler Behörde zugewartet hat, liegt in den Kosten. «Ein erstes Grobkonzept hat ergeben, dass in unserer Gemeinde inklusive den Dörfern deutlich über 100 solcher Unterflurcontainer erstellt werden müssen», sagt Stricker.

Als im Gebiet des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) mit der Umrüstung begonnen worden sei, habe der ZAB nur einen Teil der Kosten übernommen. Das hätte für die grösseren Gemeinden im Verbandsgebiet einen erheblichen finanziellen Aufwand zur Folge gehabt, weshalb der Gemeinderat dem Unterflursystem mit Vorbehalten begegnet sei.

Inzwischen hat der ZAB sein Abrechnungsmodell zu Gunsten der Gemeinden geändert. Neu übernimmt er die Kosten für die halbversenkten Unterflurbehälter und entschädigt die Gemeinden zusätzlich mit rund 6000 Franken je Behälter. «Wie die Erfahrungen anderer Gemeinden zeigen, reicht das plus/minus für die erforderlichen Tiefbau- und Erstellungsarbeiten», sagt Stricker. Bei den vollversenkten Behältern müssen die Gemeinden weiterhin einen Teil der Kosten übernehmen. In der Gemeinde Uzwil sollen halb- und vollversenkte Container zur Anwendung kommen. Die genaue Zahl werde man erst dann wissen, wenn die Standorte festgelegt seien, sagt Stricker. Waren die hohen Kosten bisher eine Hürde, muss die Gemeinde für die Umrüstung zuerst Verhandlungen mit privaten Landbesitzern führen.

«Wir können unmöglich alle der über 100 Container auf öffentlichem Grund erstellen, zumal sie sich in einem Umkreis von 200 bis 300 Metern befinden sollten. Diese Gespräche dürften eine Weile dauern», sagt Stricker. Die Gemeinde hat vor, die Umstellung auf Unterflurcontainer quartierweise vorzunehmen.

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