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UZWIL: «Manchmal brauchte es einen breiten Rücken»

26 Jahre lang war Markus Schwizer Chef der Uzwiler Bauverwaltung. Seit gestern geniesst er den wohlverdienten Ruhestand. Seine Aufgaben werden neu von Nachfolger Christoph Paly wahrgenommen.
Nach 26 Jahren ist Schluss. Der Uzwiler Bauverwalter Markus Schwizer ist in den Ruhestand getreten. (Bild: Bildform Henau, Peter Dotzauer)

Nach 26 Jahren ist Schluss. Der Uzwiler Bauverwalter Markus Schwizer ist in den Ruhestand getreten. (Bild: Bildform Henau, Peter Dotzauer)

1991 wechselte Markus Schwi­zer aus der Privatwirtschaft zur Gemeinde und leitete seither die Uzwiler Bauverwaltung. Strassen, Verkehrsfragen, Parkierung, Kanäle, Abwasser, Umwelt, Gewässer, Hochwasserschutz, Raumplanung gehörten in seinen Zuständigkeitsbereich, Projektieren, Planen, Beraten und Um­setzen zu seinen Aufgaben. Die Funktion des Bauverwalters bewegt sich auch im Spannungsfeld der Politik und der oft widersprüchlichen Er­wartungen der Bürgerschaft. Exemplarisch dafür hat Markus Schwizer in Leserbriefen reichlich Schimpf fürs Bäumepflanzen geerntet, heisst es im aktuellen «Uzwiler Blatt». Für das kritisiert zu werden, was er mit klarem Auftrag für die Gemeinde umgesetzt hat: Das war zuweilen sein Los. Wie war das für ihn selber? Ja, es brauche manchmal einen breiten Rücken und eine dicke Haut. Die entwickle man.

Sanierung der Kläranlage unter Vollbetrieb

Markus Schwizer hatte in vielen Belangen eine herausfordernde Tätigkeit zu erfüllen. Sie verlangte dem ausgebildeten Ingenieur viel ab. Eine seiner ersten Aufgaben damals war, die Uze hochwassersicher auszubauen. Zuerst den offenen Bachlauf. Dann folgte mit dem Entlastungsstollen im Tunnelbau die Kür.

Eines seiner weiteren Grossprojekte war die Totalsanierung der Kläranlage, und dies unter Vollbetrieb. Kilometer von Strassen und Kanälen wurden unter seiner Federführung ebenso erneuert wie die Ortsplanungsin­strumente oder der Uzwiler Bushof. «Markus Schwizer: Ein zuverlässiger, engagierter Schaffer, ein anerkannter Fachmann tritt ab», würdigt ihn der Gemeinderat in der offiziellen Verabschiedung. (gk/red)

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