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UZWIL: Geburtstagsständchen als Zugabe

Sie spielen konzentriert, präzise, leidenschaftlich und mit viel Freude, die jungen und älteren Mädchen und Burschen der Jugendmusik Uzwil. Ihr Jahreskonzert stand unter dem Motto: Mystical Dreams.
Kathrin Meier-Gross
Beim Jahreskonzert der JMU standen Klein und Gross gemeinsam auf der Bühne. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Beim Jahreskonzert der JMU standen Klein und Gross gemeinsam auf der Bühne. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Kathrin Meier-Gross

redaktion@wilerzeitung.ch

Eröffnet wurde das Konzert im Gemeindesaal mit einem mächtigen Paukenschlag. Damit stimmte das JMU-Korps «Pacific Dreams» an. Zuvor waren dem Publikum mittels Beamer-Show Eindrücke des vergangenen JMU-Jahres vermittelt worden. Vor allem das Jugend Weltmusik Festival in Zürich wird den Uzwiler Musikantinnen und Musikanten unvergesslich bleiben, wie das Moderatorenteam Nicolas Kraft, Linus Bernhardsgrütter und Lukas Tribelhorn versicherte. Nicht nur wegen der Musik, wie neckisch verraten wurde. Jedenfalls sei das Erlebnis für den Zusammenhalt der Truppe gut gewesen. «Pacific Dreams» war in Zürich ihr Selbstwahlstück gewesen.

Keinesfalls gefürchig

Eine Première war das Jahreskonzert für Marcel De Tomasi, der erstmalig als JMU-Präsident die Gäste begrüssen durfte. De Tomasi, sprach seinem Vorgänger Heinz Erismann Dank aus für die gute Aufbauarbeit und betonte, dass die Jungmusikanten mit vollem Einsatz auf das Jahreskonzert hin gearbeitet hätten. Nicht nur musikalisch, auch bei der Präsentation hatten sich die Jungen eingebracht. Fledermäuse und Vampire gehörten genauso dazu wie Spinnen und Geister. Die Musikstücke allerdings waren trotz Titeln wie «Tanz der Vampire» oder – von Beginnerband und Aspirantenkorps eindrücklich vorgetragen - «Ghosts in the Greaveyard» und «Ghostbusters» keinesfalls zum Fürchten. Viel mehr verleiteten sie zum Schwelgen, Träumen und Mitsummen. Wie bei «The Bare Necessities», besser bekannt als «Probier`s mal mit Gemütlichkeit» aus dem Film «Dschungelbuch».

Mambo Schmambo

Dank der Zusammenarbeit mit Musikschule und Musikverein hat der Nachwuchs bereits ein gutes Fundament, wenn er zur JMU stösst. Erweitert wurde auch die Instrumentenvielfalt. Bei den Aspiranten spielt nun eine junge Cellistin und im Korps ein E-Bassist. «Die Jungen gehen gern und motiviert zur Probe», sagte eine Mutter und sprach den musikalischen Leitern ein dickes Lob aus. Patrick Schinnerl führt das JMU-Korps, Nicole Stobrawe die Beginnerband und die Aspiranten, Patrik Wittweiler dirigierte das sechsköpfige Perkussionsteam, das rassig den «Mambo Schmambo» hinlegte. «Die JMU-Zeit mit all ihren Höhen und Tiefen wird mir immer in guter Erinnerung bleiben», fasste Nicolas Kraft die vergangenen Jahre zusammen. Wegen der Alterslimite 22, oder wegen beruflichen Gründen musste De Tomasi fünf JMU-ler verabschieden. Nebst Nicolas verlassen Ladina Schmidt, die strahlende Xylophon-Solistin, Lukas Tribelhorn, sowie Linus und Silvan Bernhardsgrütter das Korps. Dafür gibt es Platz für Neue. Bei den Grossen schnuppern durften die Kleinen am Ende des hervorragend gespielten Konzerts. Gemeinsam trugen sie «Celtic Crest» und «The Best» vor.

Als Zugabe wurde ein Geburtstagsständchen für Patrik Wittweiler angestimmt. Gratuliert wurde auch dem Saxophon-Aspiranten Andrin Heer. Dieser hatte am Ostschweizer Solisten- und Ensemble-Wettbewerb in Sirnach den beachtlichen dritten Platz erreicht.

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