UZWIL: Die Jugend ist begeistert von Uzwil

Aus dem schwyzerischen Altendorf angereist, haben 18 Jugendliche mit vier Leitpersonen und zwei Köchinnen eine Woche im Jugendhaus Kobelhöhe verbracht. Die ihnen unbekannte Region Uzwil hat ihnen gut gefallen.

Kathrin Meier-Gross
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Die Ministrantinnen und Ministranten aus Altendorf haben Uzwil kennen gelernt. (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Die Ministrantinnen und Ministranten aus Altendorf haben Uzwil kennen gelernt. (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Kathrin Meier-Gross

redaktion@wilerzeitung.ch

Kaum einer der Lagerteilnehmer hat vorher je von diesem Industrieort gehört. Aber die Reise hat sich gelohnt. «Es ist super hier», sagte die Oberstufenschülerin Sarina. «Das Haus mit seiner grossen Spielwiese ist total lässig. Velo fahren geht gut hier. Badi und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls super».

Die römisch-katholische Pfarrei St. Michael in Altendorf bietet seit über dreissig Jahren eine Lagerwoche für ihre 9 bis 16 Jahre alten Ministranten an. Abwechslungsweise gibt es Wander- oder Veloferien. Am vorletzten Samstag hatte die Rasselbande ihre Räder in den Zug verladen und sich bis Aadorf transportieren lassen. Von dort radelten sie nach Uzwil. Das Haus mit seinem Umschwung, der Feuerstelle, dem nahen Wald und der Sicht auf den Säntis hat die Mädchen und Burschen gleichermassen begeistert. Am Sonntag hatten die Altendorfer den Gottesdienst in Niederuzwil besucht, danach vergnügten sie sich auf der Kobel­höhe bei «Spiel ohne Grenzen». Als schön, aber streng bezeichnete Leiter Joel Wichert die Velotour nach Bottighofen am Bodensee. Nach dem Badeplausch und den gut 60 Kilometern auf dem Sattel gingen die Jugendlichen abends gerne ins Bett. Aber nicht für lange. Um halb drei morgens wurden sie vom Leiterteam für einen Nacht-Orientierungslauf geweckt. Dafür durften sie anschliessend ausschlafen.

Mit dem Velo zur Lütisburger Holzbrücke

Fussball, Badi und Ping-Pong-Turnier, Minigolf in Gossau, Rugby und ein Velo-OL, der die Schwyzer zur Lütisburger Holzbrücke führte, und ein Handy-OL im Kobelwald gehörten zu den weiteren sportlichen Aktivitäten. Den Freitag gingen sie ruhig an: Holzsammeln im Wald, damit am Mittag die Würste heiss gegessen werden konnten und nochmals ein Besuch der nahen Badi. Auf die Frage, wie es ihm in Uzwil gefallen habe, antwortete der bald 13-jährige Andrin mit einem Wort: «cool». Ihm haben die Spiele gefallen und die Preise, die er ergattern konnte. Aufgefallen ist ihm während der Velotouren, dass hier viele Ortschaften auf -wil enden.

Andrin nimmt bereits zum dritten Mal am Ministrantenlager teil und er hat während dieser Woche die Freundschaft zu einem Kameraden vertiefen können.