Uzwil blickt zurück und nach vorne

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Ehrung An der Bürgerversammlung wurden drei Uzwiler geehrt, die sich durch ihr Engagement in der Gemeinde verdient gemacht haben. Das hat seit einigen Jahren Tradition an der Rechnungsgemeinde. Auszeichnungen erhielten Personen, die sich mit der Vergangenheit und Zukunft Uzwils beschäftigen. Zuerst wurde die Arbeit von Klaus Sohmer in den «Mittelpunkt», wie die Preisverleihung heisst, gestellt. Er übernahm nach seiner Pensionierung vor 16 Jahren die Verwaltung des Archivs der Vereinigung für Kulturgut Uzwil. In seiner Tätigkeit hat sich der Archivar intensiv mit der Vergangenheit Uzwils auseinandergesetzt. Gemeindepräsident Lucas Keel wollte von ihm wissen, welche Themen, die bereits in der Vergangenheit an Bürgerversammlungen diskutiert worden seien, heute immer noch aktuell seien. «Verkehr und Probleme mit den Strassen sind definitiv keine neuen Erfindungen», erzählte Klaus Sohmer. Sowieso würden sich im Grossen und Ganzen die Herausforderungen, mit denen sich eine Gemeinde auseinandersetzen müsse, wiederholen.

Mit den zwei weiteren Uzwilern, die in den Mittelpunkt gestellt wurden, wagte die Gemeinde einen Blick in die Zukunft von Uzwil. Marc Besselaar, ehemaliger Stadtplaner in St. Gallen, und Marco Bruggmann, ETH-Student, erarbeiteten mit ein paar Studienkollegen Bruggmanns eine Zukunftsvision für die Gemeinde. Die Visionen reichen von einem Fussgängerweg, der von Uzwil an Grünflächen entlang nach Niederuzwil führt über den Uzwiler Turm bis hin zu einem Weiher im Zentrum Uzwils. Ziel des Projekt sei es, die Lebensqualität im Dorf zu erhöhen, erklärte der Student. Der Fussgängerweg sei von der finanziellen Seite und der Machbarkeit her durchaus realisierbar. «Für uns ist das ein wertvoller Input, zumal auch viele Leute am Projekt mitgearbeitet hätten, die nicht aus Uzwil kämen», sagte Lucas Keel. Eine solche Aussenperspektive sei immer wertvoll.

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

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