UZWIL: Bäume als Belohnung für jahrelangen Verzicht

Der Vogelsberg ist um sieben Bäume reicher. Gepflanzt wurden sie von «Kodex»-Teilnehmenden.

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Sieben sogenannte Goldabsolventen des Kodex-Programms zur Suchtmittelprävention durften auf dem Vogelsberg ihren persönlichen Lebensbaum pflanzen. Dies als krönenden Abschluss ihrer drei Kodex-Jahre, in denen sie nicht geraucht, keine Drogen genommen, keinen Alkohol konsumiert und kein Medikamentenmissbrauch betrieben hatten.

Die Verantwortlichen des Kodex-Vereins hoffen, dass noch mehr Jugendliche an diesem Programm teilnehmen. (Infos unter www.kodex.ch oder bei Michael Gieseck (079 405 39 19)).

Buchen als Schutzpatroninnen

Zur Einführung erzählte Revierförster Bruno Cozzio Wissenswertes über den Wald. Eine Buche steht meist am Waldesrand. Als Schutzpatronin, welche die anderen Bäume vor Wind- und Wetterschäden bewahrt. Ein Ahorn hingegen braucht von Anfang an viel Licht und wächst deshalb schnell. Die Birke fällt durch ihre fast weissliche Rinde auf und gibt dem Mischwald die richtige Farbnuance mit auf den Weg.

Nach diesen Ausführungen wählten die Teilnehmenden den Platz ihres Baumes aus, gruben ein passendes Loch und pflanzten den Baum. Die Jugendlichen (Rahel Dudli, Alexander Zdravkovic, Laura Jäger, Fabienne Giger, Sarah Manser, Elena Herzig und Zeljana Drinic) hatten sich für zwei Buchen, zwei Birken und drei Ahorne entschieden. Anschliessend erhielt jeder Baum einen Pfahl mit nummeriertem Kodex-Schild. Die Organisatoren hoffen, dass die Jugendlichen ihre Bäume irgendwann wieder besuchen werden. (pd)