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Urs Ulli tritt als OK-Chef des
Motocross Braunau zurück

Es läuft nicht nur die Fussballweltmeisterschaft, es standen am Wochenende auch knapp 500 Motocrossfahrer im Einsatz. In Braunau schwärmten alle vom Wetter.
Christoph Heer
Für das Publikum besonders attraktiv: die hohen und weiten Sprünge (Bilder: Christoph Heer)

Für das Publikum besonders attraktiv: die hohen und weiten Sprünge (Bilder: Christoph Heer)

«Es bitzeli stüübe mues es», meinte am Samstagnachmittag ein Motorradfan aus dem Zürcher Oberland und sprach damit die Motocrossrennen im Riethüsli an. In verschiedenen Kategorien wurde auf der 1600 Meter langen Strecke um Sekundenbruchteile und schliesslich um Ränge gekämpft.

Stürze, Überholmanöver, Motorprobleme, Staub und viel Publikum, also alles, was ein richtiger Motorsportanlass braucht, war vorhanden. Urs Ulli organisierte den Anlass zum zweiten Mal und zeigte seine Begeisterung. «Wir haben das beste Motocrosswetter, das es gibt. Fast noch wichtiger sind mir jedoch die positiven Feedbacks, die ich von den Fahrern erhalten habe. Sie waren mit der Piste und der Organisation zufrieden.» Ein Lob, das dem OK mit seinen rund 60 Helfern gut tun dürfte, ist doch der Aufwand riesig.

Nachfolger in den Startlöchern

Nebst dem organisatorischen Aufwand gab vor allem der Streckenbau viel Arbeit. OK-Präsident Ulli sagte, dass man an der Piste rund eine Woche lang gearbeitet habe. «Und da am Samstag eher die Hobbyfahrer unterwegs sind, werden wir diese im Hinblick auf den Sonntag umbauen und aufgrund der Läufe, die zur Schweizermeisterschaft zählen, den Schwierigkeitsgrad erhöhen.» Urs Ulli erklärte, dass er als OK-Präsident zurücktreten werde. Die Nachfolgeregelung ist noch im Gange, aber in Alain Niederhäuser wäre eine geeignete Person für dieses Amt in den Startlöchern.

Für Urs Ulli war das diesjährige Motocrossrennen das letzte als OK-Präsident

Für Urs Ulli war das diesjährige Motocrossrennen das letzte als OK-Präsident

Jeremy Seewer als Stargast

So lässt es sich Ulli nicht nehmen, danke zu sagen. Als das grösste Geschenk bezeichnete er den Start des international erfolgreichen Rennfahrers Jeremy Seewer. «Seine Anwesenheit bedeutet mir unglaublich viel, toll, dass sich solche Spitzensportler auch in Braunau zeigen, das zeugt von grosser Sympathie», sagte Ulli, der dem Anlass im Hintergrund erhalten bleiben wird. Nebst den Rennen sorgte auch das Rahmenprogramm für Kurzweil. Ein Public Viewing für Fussball-Fans, musikalische Umrahmung, Festwirtschaft und Barbetrieb, Mini-Bikes und Mini-Quads für die Kleinsten, Hüpfburg und vieles mehr, lockte eine grosse Zuschauermenge aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland an. (Ranglisten unter: www. motocross-braunau.ch)

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