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Urs Gallati, Verantwortlicher für die Region Fürstenland-Neckertal ist Polizist mit Haut und Haar

Seit Anfang des Monats ist bei der Kantonspolizei Urs Gallati für die Region Fürstenland-Neckertal verantwortlich. Der fünfzigjährige Polizei-Offizier ist bald drei Jahrzehnte bei der Kapo und hat die Polizeiarbeit von der Pike auf gelernt.
Richard Clavadetscher
Urs Gallati: «Wenn ich in der Natur bin, fühle ich mich entspannt und gut.» (Bild: PD)

Urs Gallati: «Wenn ich in der Natur bin, fühle ich mich entspannt und gut.» (Bild: PD)

Tragischen sehe man die eigenen Sorgen und Nöte, die ja jeder von uns habe, in der richtigen Dimension, was einen davor bewahre, sie überzubewerten. Wie vielseitig der Polizeidienst ist, zeigt sich gerade an der Karriere des heutigen Kantonspolizei-Leutnants Urs Gallati. Nach der Polizeischule, Ende der Achtzigerjahre, war er bis 1994 auf dem Polizeiposten in Wil stationiert. Es folgten vier Jahre bei der «Mobilen Polizei», die man früher als Autobahnpolizei kannte. Und als seinerzeit der Feuerwehr-Notruf zur Polizei wechselte, war Gallati gerade in der regionalen Einsatzzentrale als sogenannter Springer (eine Art Ersatzmann) tätig.

Damals habe er jedoch gemerkt, dass es – obwohl er technikaffin sei – eher nicht seinem Wesen entspreche, tagein, tagaus in einer Einsatzzentrale am Pult zu sitzen und Dienst zu tun, sagt er rückblickend. So begab sich Gallati dann wieder näher an das, was man wohl als Front bezeichnen kann: Ab 1998 war er stellvertretender Leiter der Polizeistation Wil, ab 2005 dann der Leiter aller Polizeistationen in der Polizeiregion. In dieser Funktion gehörte er zudem zur regionalen Führung der Kantonspolizei. Der bisher letzte Karriereschritt erfolgte nun auf den 1. Juli: Übernahme der Leitung der Polizeiregion Fürstenland-Neckertal.

«Auftragsdichte» nimmt stetig zu

Es ist dies eine kleinstädtisch-ländlich geprägte Region, für die Gallati nun die Verantwortung trägt. Die Polizeiarbeit ist damit eine andere als etwa jene in einer grösseren Stadt. Es geht hier vor allem um Einbrüche, Ladendiebstähle, Verkehrsunfälle, Sachbeschädigungen, häusliche Gewalt – was wiederum in der Stadt wie auf dem Land ein Thema ist. Drei Abteilungen – die Polizei nennt sie Fachbereiche – sind es, für die Gallati verantwortlich und zuständig ist in seiner Region: Da ist einmal die Mobile Polizei mit dem Stützpunkt Oberbüren, dann der Fachbereich mit sechs Polizei-Stationen und schliesslich der Bereich regionaler Ermittlungs-, Fahndungs- und Jugenddienst. Letzteres ist das kriminalpolizeiliche Element in der regionalen Polizeiarbeit.

«Verantwortlich sein», dies bedeutet, die Einsatzbereitschaft 24 Stunden pro Tag an sieben Tagen der Woche sicherzustellen und dafür besorgt zu sein, dass die polizeilichen Ressourcen in ausreichendem Umfang zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind – angesichts der bekanntermassen knappen Bestände, der stetig steigenden «Auftragsdichte» (Gallati) und der Vorgabe, innerhalb einer Viertelstunde an einem Ort des Geschehens zu sein, eine anspruchsvolle Aufgabe. Dies trotz aller technischen Aufrüstung, die die St. Galler Kantonspolizei in den vergangenen Jahren vollzog. Für Urs Gallati und sein Team ist das jedoch kein Grund, sich zu beklagen. Sie begreifen es vielmehr als Herausforderung und geben ihr Bestes, um ihr gewachsen zu sein.

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