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Mehr als nur Klang: Toggenburg Tourismus setzt bei neuer Strategie auf gemeinsame Schwingungen der Anbieter und auf Resonanz bei Feriengästen

Toggenburg Tourismus hat die Strategie 2025 definiert. Ihr Herzstück ist der Resonanz-Tourismus. Gäste sollen sich vertiefter mit der Feriendestination auseinandersetzen können. Dafür sollen auch die Einheimischen für den Tourismus sensibilisiert werden. Weiter werden vier Erlebnisregionen mit je einem zentralen Thema definiert.

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Der Klang bleibt das Basisthema von Toggenburg Tourismus.

Der Klang bleibt das Basisthema von Toggenburg Tourismus.

Bild: PD

(red/lsf) Die neue Strategie von Toggenburg Tourismus richtet sich auf touristische Trends aus. In Form des Resonanz-Tourismus finde sie eine Antwort auf die Sehnsüchte der Gesellschaft: nach einer vertieften Auseinandersetzung mit der Feriendestination und nicht bloss raschen Glücksmomenten. Kurzum: nach einem integralen, echten Erlebnis. So schreibt es die Tourismusorganisation in einer Medienmitteilung.

Auch Einheimische sollen bei Schwingungen mitmachen

Resonanz-Tourismus erfordere die Vernetzung der Leistungserbringer, da alle Akteure gemeinsam Schwingungen erzeugen sollen, welche die Zielgruppen anziehen und berühren. «Nebst Toggenburg Tourismus und den touristischen Leistungsträgern gehören auch Einheimische zu den Akteuren», heisst es in der Medienmitteilung. Denn der Gast sehe und erlebe die im Toggenburg lebenden Menschen als Teil der Freizeit- und Ferienregion.

Das Schwingen sei demnach nicht nur als Anziehungskraft nach aussen zu verstehen, sondern auch als Wirkung nach innen. Die Tourismusorganisation schreibt:

«Die Akteure im Toggenburg sollen motiviert werden, ihre Angebote und ihr Handeln verstärkt auf das Resonanz-Bedürfnis auszurichten.»

Ziel sei es, dass die Schwingungen lange nachhallen, sprich kontinuierlich Wertschöpfung generieren. «Wir dürfen auf engagierte Partner und deren bestehende authentische Angebote zählen.» Die Rolle von Toggenburg Tourismus sei es, das Schaffen neuer, chancenreicher Angebote zu begleiten, damit Wertschöpfung generiert und ein Wirgefühl in der Region gefördert werden könne. Als Resonanzkörper dienen gemäss Mitteilung die Werte Natürlichkeit, Echtheit und Heile Welt, die das Toggenburg prägen und sich als bewährte Stärke in Bezug auf das Gästebedürfnis nach Authentizität etabliert haben.

Auch die Natur steht weiterhin im Zentrum der Tourismusstrategie.

Auch die Natur steht weiterhin im Zentrum der Tourismusstrategie.

Bild: PD

Spezifische Themen in vier Subregionen

Toggenburg Tourismus hat vier Erlebnisregionen definiert, in denen nebst dem Klang ein leitendes Thema spürbar gemacht wird. In der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann als touristischem Zentrum gilt der Fokus dem Thema Klang (Klangwelt Toggenburg). Weitere Kernthemen sind Holz im Neckertal, Natur in Raum Nesslau und Kulinarik in Lichtensteig und Umgebung. Die Themen orientieren sich an den Zentren der jeweiligen Erlebnisregionen, nämlich Mogelsberg (Baumwipfelpfad Neckertal), Wolzenalp und Lichtensteig (Chääswelt Toggenburg). Ziel der Stärkung dieser Regionen ist das Festigen des Erlebnisses «Toggenburg».

Unverändert in der Strategie bleiben die touristischen Leuchttürme des Toggenburgs, die über die Region hinausstrahlen und Gäste zu einem Aufenthalt in der Region inspirieren. Es sind dies die Churfirsten, Chäserrugg, Klangweg und Klanghaus (ab 2024), der Baumwipfelpfad Neckertal sowie der Säntis.

Mit der Tourismus-Strategie 2025 hat sich Toggenburg Tourismus nach eigenen Angaben eine neue Vision gesetzt, wobei auf bewährten Stärken und Werten aufgebaut werden kann. Die zentralen Themen Klang und Natur werden das Gästeerlebnis über das ganze Jahr verteilt prägen. Die Strategie sieht deshalb vor, diese Themen in den operativen Geschäftsfeldern zu stärken, wobei die Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch die touristischen Partner – insbesondere der Hotellerie sowie der Bergbahnen – wesentlich ist.