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Urban Gardening einmal anders: Ein Lauchbeet auf dem Schwanenkreisel

Der Schwanenkreisel wird einer künstlerischen Schönheitskur unterzogen: Mittels «Krautfunding» verleiht Stefan Kreier vom Wiler Kunstnetzwerk Ohm 41 dem Kreisverkehr ein neues Aussehen.
Annina Quast
Visualisierung des Schwanenkreisels mit der Lauchbepflanzung und neuem Namen. (Bild: PD)

Visualisierung des Schwanenkreisels mit der Lauchbepflanzung und neuem Namen. (Bild: PD)

Wieso sind Kreisel und Rabatten eigentlich immer mit langweiligen Gartensträuchern und ganzjährig blühenden Blumen bepflanzt? Wieso nutzt man diese Fläche nicht für etwas, das wirklich von Nutzen ist?

Stefan Kreier, Mitglied des Kunstnetzwerkes Ohm 41 aus Wil, antwortet auf diese Fragen mit einer besonderen Aktion: Der Schwanenkreisel in Wil wird nächsten Samstag mit 3000 Lauchen bepflanzt. Dabei will der Künstler das Urban-Gardening in seine Extreme ziehen, diesen neuen, modernen Gartenanbau mittels völliger Absurdität auf die Spitze treiben und auf den Arm nehmen.

Am Wochenmarkt eine Patenschaft erwerben

Im Zusammenhang mit der Vernissage vom Ohm 41 am 10. Juni in der gesamten Oberen Bahnhofstrasse soll mit der Bepflanzung des Kreisels unsere heutige Konsumgesellschaft hinterfragt und die Besucher sollen gleichzeitig zum Schmunzeln gebracht werden.

Der Besucher darf aber noch mehr als nur Schmunzeln: Bereits heute Samstag kann man auf dem Wochenmarkt Patenschaften für die Verschönerung des Kreisels erwerben. Ein Lauchsetzling kostet einen Franken. Ob es sich dabei um einen symbolischen Beitrag zum «Krautfunding» oder eine von Herzen kommende Patenschaft handelt, ist dem Gönner selbst überlassen.

Heute in einer Woche findet dann eine gemeinsame Setzaktion statt, wobei die Öffentlichkeit auch durch die mögliche kurzzeitige Sperrung des Kreiselverkehrs auf die Neubepflanzung des Verkehrsobjekts aufmerksam gemacht wird. An der Vernissage «Art Wil» wird die Bepflanzung abgeschlossen sein und der Kreisel mit seiner vollkommenen neuen Schönheit überzeugen. Um den Nutzen des Lauchbeetes ganz auszukosten, wird als Schlusspunkt der Ausstellung (8. Juli, 10.30 Uhr) Lauchsuppe serviert.

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