Ur-Münchwiler ausgezeichnet

Roman Schmucki wurde zum Münchwiler des Jahres gewählt. Der 75-Jährige war sein Leben lang in mehreren Vorständen tätig. Die Initiierung der Weihnachtsbeleuchtung bezeichnet er als eine der grössten Herausforderungen.

Christoph Heer
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Roman Schmucki (rechts) ist Münchwiler des Jahres 2014. Manfred Filliger, Gemeinderat und Ressortleiter Sport und Kultur, hielt die Laudatio. (Bild: Christoph Heer)

Roman Schmucki (rechts) ist Münchwiler des Jahres 2014. Manfred Filliger, Gemeinderat und Ressortleiter Sport und Kultur, hielt die Laudatio. (Bild: Christoph Heer)

MÜNCHWILEN. 75jährig, und noch kein bisschen müde. Wobei, ganz so aktiv wie in den vergangenen Jahrzehnten ist Roman Schmucki nicht mehr. Muss er auch nicht. Was er für das Dorf und dessen Institutionen geleistet hat, sucht seinesgleichen. Aufgewachsen im Dorfteil Freudenberg, übernahm er mit 18 Jahren eine erste Vorstandstätigkeit. Beim ortsansässigen Fussballclub erlebte er so in den darauf folgenden 55 Jahren einige Hochs und Tiefs. Doch nicht nur für den Fussballclub hat er sich engagiert. Er war und ist zum Teil noch Mitglied beim Kirchenchor, beim Jahrgängerverein, in der Alterskommission und in etlichen weiteren Institutionen. Bis im vergangenen Jahr hielt er zudem die Geschicke des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Münchwilen (VVM) inne. «22 Jahre lang war ich Präsident des VVM. Hierbei war die Lancierung der Weihnachtsbeleuchtung eine grosse Herausforderung, dies gab viel Arbeit. «Aber», und das will er betont haben, «konnte ich über all die vielen Jahre stets auf tolle Unterstützung zählen. Sei dies seitens der Behörden oder auch von den Bewohnern, so gilt mein Dank auch an alle Passivmitglieder des VVM. Auch dank ihnen konnten wir so viel Schönes bewerkstelligen.»

Die Tochter als Lotsin

Gemeinderat Manfred Filliger übernahm am Neujahrsapéro in der Aula Oberhofen den Part als Laudator für den Münchwiler des Jahres. Als Ressortleiter Sport und Kultur ehrte er den Ur-Münchwiler. Roman Schmucki selbst fehlten beinahe die Worte, derart überrascht war er, als Filliger seinen Namen aufrief. «Ich wäre ja eigentlich gar nicht hierher gekommen. Meine eigene Tochter, welche auch im Vorstand des VVM ist, hat mich zu einem Besuch an diesem Anlass überredet. Die Freude ist riesengross und ein bisschen stolz bin ich auch», sagte Schmucki. Er wird indes dem VVM als Vorstandsmitglied erhalten bleiben.

Vom Dorf – fürs Dorf

Er hat viel getan für das Dorf. Sitzbänke und Rastplätze gepflegt, Weihnachtsbeleuchtungen organisiert; die Liste wäre lang. Schmucki ist ein Macher, einer der Pläne verwirklicht.