Unterschiedliche Ziele der 2.-Liga-Teams aus der Region

FUSSBALL. Der FC Bazenheid will im dritten Anlauf wieder in die 2. Liga inter aufsteigen, der FC Tobel-Affeltrangen möchte den Aufstieg von der 3. Liga bestätigen und den Ligaerhalt schaffen. In der 2. Liga möchte sich auch der FC Flawil etablieren.

Urs Nobel
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Aller guten Dinge sind drei: Der FC Bazenheid will im dritten Anlauf den Aufstieg realisieren. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Aller guten Dinge sind drei: Der FC Bazenheid will im dritten Anlauf den Aufstieg realisieren. (Bild: Beat Lanzendorfer)

FUSSBALL. Der FC Bazenheid will im dritten Anlauf wieder in die 2. Liga inter aufsteigen, der FC Tobel-Affeltrangen möchte den Aufstieg von der 3. Liga bestätigen und den Ligaerhalt schaffen. In der 2. Liga möchte sich auch der FC Flawil etablieren. Er hofft auf einen guten Saisonstart und meint, wenn ein solcher gelinge, sogar mehr als nur die Zielsetzung Ligaerhalt möglich sei.

FC Tobel-Affeltrangen

Der FC Tobel-Affeltrangen schaffte es vor drei Jahren erstmals in seiner Vereinsgeschichte, in die oberste Liga im Regionalfussball aufzusteigen. Nach einem fulminanten Start in der Hinrunde wurde er in der Folge nach hinten durchgereicht und musste nach nur einer Saison wieder absteigen. «Das wollen wir nicht ein zweites Mal zulassen» sagen die Vereinsverantwortlichen, die kontinuierlich im selben Stil weitergearbeitet haben und jetzt eine Mannschaft präsentieren, die aus einem gesunden Mix aus Jung und Alt besteht.

Am Samstag bestreiten die Tobler das erste Spiel der Saison auf eigenem Terrain. Um 18 Uhr empfangen sie den FC Amriswil, frisch abgestiegen aus der Inter klasse. Von diesem Gegner weiss man nicht so recht, wie er auf diese Saison hin aufgestellt ist. Die Vorbereitungsspiele fielen sowohl top als auch als Flop aus. Auf jeden Fall wird der FC Amriswil zu einem echten Gradmesser für die Tobler, die sich selber nach dem Spiel ebenfalls besser einschätzen können.

FC Flawil

Sich und die eigene Spielstärke ebenfalls kaum einzuschätzen weiss der FC Flawil. Der zweite Aufsteiger in die 2. Liga ist sich bewusst, dass der positive Aspekt, den die vergangenen Feierlichkeiten der Sportplatzeröffnung mit sich gebracht haben, nur so lange anhält, wie auch künftige Erfolge gefeiert werden können. Sicher ist jedoch, dass die Flawiler über ein homogenes Team verfügen, dessen Stammkern zwar noch aus den Abstiegsjahren besteht, aber seither routinierter und abgeklärter geworden ist. Dank der guten Trainingsmöglichkeiten könnten die Flawiler, sollten sie in der Herbstrunde etwas ins Hintertreffen geraten, fähig sein, verlorenen Boden nach der Winterpause wieder gutzumachen.

Der FC Flawil bestreitet sein erstes Saisonspiel erst am Dienstagabend, auswärts gegen den FC Abtwil-Engelburg.

FC Bazenheid

Wenn es hinsichtlich der neuen Saison darum geht, den Aufstiegsfavoriten zu benennen, fällt das nicht schwer. Des FC Bazenheids Ziel ist klar, die Alttoggenburger wollen aufsteigen. Zweimal sind sie knapp gescheitert, zweimal fehlte nur eine Kleinigkeit. Weil die Mannschaft wenig Veränderungen im Kader aufweist und bei den Zuzügen darauf geachtet wurde, dass diese auch charakterlich zum Team passen, ist es realistisch, dass das Team sein Ziel erreicht.

Eine erste Bewährungsprobe steht dem FC Bazenheid morgen Samstag, Spielbeginn um 18 Uhr, auswärts gegen Calcio Kreuzlingen bevor.

Der FC Flawil will die Euphorie des Aufstiegs in die 2. Liga mitnehmen. (Bild: Urs Nobel)

Der FC Flawil will die Euphorie des Aufstiegs in die 2. Liga mitnehmen. (Bild: Urs Nobel)

Der FC Tobel-Affeltrangen will nur schon seines Nachwuchses wegen in der 2. Liga bestehen. (Bild: pd)

Der FC Tobel-Affeltrangen will nur schon seines Nachwuchses wegen in der 2. Liga bestehen. (Bild: pd)