UNTERHALTUNGSABEND: Ein Siloballenblues und Erbschleicherinnen

Mit einem abwechslungsreichen Liederprogramm unterhielt der Männerchor Niederhelfenschwil das Publikum in der Aula der Oberstufe Sproochbrugg. Der Einakter der Theatercrew war ein Lachschlager.

Vroni Krucker
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Mit Heu und Hirtenhemd ging es urchig zu und her. (Bild: Vroni Krucker)

Mit Heu und Hirtenhemd ging es urchig zu und her. (Bild: Vroni Krucker)

Die Freude am Singen stand den Männern ins Gesicht geschrieben. Locker, aber konzentriert und mit Engagement gaben sie unter der Leitung von Gerda Hardegger bekannte und beliebte Melodien ausdrucksstark und begeisternd zum Besten. Verschiedene Sologruppen beeindruckten. Die Zuhörenden genossen die Lieder «Es klingt ein Lied», «Wenn die Sonne erwacht in den Bergen», «Bora Bora», «Der Entertainer-Rag» und das berührende «Ave Maria der Berge». Urchig ging es zu und her im zweiten Teil. Heu lag auf der Bühne, ein Traktor fuhr auf und selbst eine Kuh gab sich die Ehre. In Jeans und Hirtenhemd nahm die Sängerschar die Gäste mit auf eine musikalische Schweizerreise mit den Ohrwürmern «Siloballeblues», «Müe mit de Chüe», «Alperose und Blueme». Genussvoll waren sowohl die Gesangsvorträge als auch die heimelige Kulisse. Als Zugabe gab es «Alls, was bruchsch uf de Wält», gemeinsam mit dem kräftig mitsingenden Publikum. Vizepräsident Stephan Thalmann freute sich über den Grossaufmarsch. Sein Dank ging besonders an Dirigentin Gerda Hardegger, die den Chor seit zehn Jahren leitet. Peter Schildknecht (12 Jahre Präsident) und Ruedi Frey halten der Gemeinschaft seit 35 Jahren als aktive Sänger die Treue.

«De Köbi hät gwunne»

Der Einakter von Carmelo Pesenti wurde einmal mehr ein Lachschlager. Die Theatercrew, die seit vielen Jahren gemeinsam spielt, holte die Gäste auf die entlegene Alp, wo der Bergbauer Köbi (Karl Keller) eine Million gewonnen hatte, was seine Schwester Silvia (Brigitte Hinder) mit Gatte Leopold (Andy Schidla) und deren Freundin Ruth (Andrea Eisenhut) aufmerksam machte. Sie wollten sich an der Million beteiligen, indem Ruth Köbi heiratete. Da hatte aber die resolute Magd Käthi (Petra Wick) viel dagegen und vergraulte die Gäste mit ihrem rüden Verhalten.

Vroni Krucker

redaktion@wilerzeitung.ch

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