Unter dem Regenschirm träumen

59. Hauptversammlung der Frauengemeinschaft Lenggenwil (FGL). «Kennst du den Regenbogen? Seine Farben sind aus Träumen gemacht, und nur wer träumen kann, darf ihn betreten.

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25 Jahre Kinderhüte – dreimal verhindert: Margrit Hinder (rechts) wurde für ihr langjähriges Engagement bei der Frauengemeinschaft von Präsidentin Daniela Dütsch geehrt. (Bild: zi.)

25 Jahre Kinderhüte – dreimal verhindert: Margrit Hinder (rechts) wurde für ihr langjähriges Engagement bei der Frauengemeinschaft von Präsidentin Daniela Dütsch geehrt. (Bild: zi.)

59. Hauptversammlung der Frauengemeinschaft Lenggenwil (FGL).

«Kennst du den Regenbogen? Seine Farben sind aus Träumen gemacht, und nur wer träumen kann, darf ihn betreten.» Dieser Gedanke wird die Frauengemeinschaft Lenggenwil durch das bereits begonnene Jahr begleiten. Es verspricht ein buntes und fröhliches Jahr zu werden mit abwechslungsreichen Veranstaltungen, die auch zum Träumen einladen. Einen Vorgeschmack erhielten die Frauen, als sie den Saal betraten.

Bunt und fröhlich war er geschmückt, und sogar die Fliegen und Schürzen des männlichen Service-Teams waren farblich auf das Thema «Regenbogen» abgestimmt. Den 86 anwesenden Frauen schien es zu gefallen. Die vielen positiven Reaktionen waren der Dank für die Arbeit des fünfköpfigen Vorstands unter dem Vorsitz von Daniela Dütsch.

25 Jahre Kinder gehütet

Fast wie ein Traum hört sich das Engagement von Margrit Hinder an. Sie hat 25 Jahren lang während der monatlichen Frauengottesdienste die Kinder gehütet – und sie war nur dreimal verhindert. Daniela Dütsch ehrte sie für diese grossartige Leistung. Ein langer Applaus war Margrit Hinder gewiss. Sie bedankte sich bei all den Frauen, die ihr das Vertrauen geschenkt und die Kinder in den Hort gebracht haben.

Der Kinderhort wird künftig von vier Frauen betreut. Abwechslungsweise werden Alexandra Dilitz-Felix, Regina Hälg-Bucher, Karin Meienhofer-Bietenhader und Sonja Grelli-Mandarino die Kinder hüten.

Erste Frauen-Film-Nacht

Mit einem Rückblick – vor allem in Bildern – konnten sich die Anwesenden nochmals an das vergangene Vereinsjahr erinnern. Mit wenigen Ausnahmen waren die Anlässe immer gut besucht.

Daniela Dütsch ermunterte die Frauen, Vorschläge und Anregungen anzubringen, damit noch mehr Mitglieder von den Veranstaltungen profitieren können. Zudem versprach sie, dass die gemeinsamen Unternehmungen oft Glücksmomente für alle Frauen seien.

Die Reaktionen auf ihren Jahresrückblick blieben nicht aus, nahm sich doch vermehrt ein Mitglied vor, wieder öfters dabei zu sein.

Als nächster Anlass wird zu einem Knigge-Kurs geladen, und Ende April findet die Frauen-Film-Nacht statt, an der neben anderen – das verriet Daniela Dütsch bereits – der Streifen «Die Herbstzeitlosen» gezeigt wird.

Der Mitgliederbestand von 124 blieb konstant. Zwar musste die FGL von drei Frauen Abschied nehmen, durfte allerdings auch wieder drei neue begrüssen. Es sind Anita Gerber, Doris Hälg und Beatrice Zolliker.

Regenschirme – überall

Mit der kurzen Showeinlage «Regenbogenpotpurry» der Vorstandsfrauen wurde der Programmteil der HV beendet. Ausschlaggebend für das Motto waren die vom Katholischen Frauenbund St. Gallen-Appenzell zum Verkauf angebotenen farbigen Regenschirme, deren Schriftzug sich im Regen farblich verändert. Der Erlös geht zugunsten von «Mütter in Not», der Beratungsstelle des kantonalen Frauenbundes.

Diese Schirme sind ein Verkaufsschlager – und boten heuer den meisten Frauengemeinschaften in der Region und im Kanton die Grundlage für das Motto an der Hauptversammlung. (zi.)

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