UNIHOCKEY: Freude am Spiel

Der UHC Teufen-Bühler führt morgen einen Spieltag durch. Aus den Spielern der ersten Stunde sind Väter geworden.

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Das Starttraining zahlt sich aus: Marc Bischofberger ist zum konstanten Fahrer gereift. (Bild: Yves Solenthaler)

Das Starttraining zahlt sich aus: Marc Bischofberger ist zum konstanten Fahrer gereift. (Bild: Yves Solenthaler)

Als Kreis von Kollegen, die sich mehrheitlich aus der Primarschulzeit kennen und am Unihockeysport Freude haben, bezeichnet Alex Porta den UHC Teufen-Bühler. Er ist organisatorischer Leiter und Spieler. «Ursprünglich machten wir an Turnieren mit. Um an der offiziellen Meisterschaft des Verbandes teilzunehmen, waren wir einst Teil des TV Bühler. Aus personellen Gründen schlossen wir uns später dem UHC Teufen an.»

Dass man auf dem Kleinfeld spielt (mit drei gegen drei Feldspielern) und nicht mehr wie zu Beginn auf dem Grossfeld, ist dem Kader geschuldet. «Mit fünf gegen fünf bräuchten wir auch im Training mehr Akteure. Unsere Liste umfasst etwa 15. Aber es können nicht immer alle kommen, einzelne wollen nur trainieren und nicht an den Spieltagen teilnehmen.» Eine Nachwuchsabteilung habe die Vereinigung nicht; es gebe letztere, solange «es uns gibt». Viele Mitglieder seien unterdessen Väter und beruflich stark engagiert, sagt der 34-Jährige. Ein Training pro Woche steht auf dem Programm. «Allerdings besteht dieses nicht aus grossartigen taktischen Übungen, sondern vor allem aus Aufwärmen und Spielen.» Als Captain und spielender Trainer fungiert Silvio Bruderer. Die Vereinigung komme ohne Hauptversammlung aus, sagt Porta. «Aber wir haben einige Passivmit­glieder. Die sind jeweils am Ski­weekend in Davos mit von der Partie.»

Morgen Sonntag organisiert der UHC Teufen-Bühler in der Herrmoos-Halle Bühler den achten von zehn 4.-Liga-Spieltagen (mit je zwei Partien pro Team). «Man kann sich jeweils als Ausrichter bewerben. Mit der Festwirtschaft lassen sich ein paar Franken verdienen.» Aktuell liegt seine Mannschaft in der Zehnergruppe auf Platz sieben, mit sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten. Der heisst Degersheimer All-Stars und ist morgen Gegner im wichtigen Startspiel um 9 Uhr. In der 4. Liga gibt es zwei Zähler pro Sieg und bei einem Unentschieden keine Verlängerung, sondern eine Punkteteilung. Auch in der 4. Liga gehe es jeweils zur Sache, so Porta. Umso mehr, als einige Partien Derbycharakter besitzen. Auch die abstiegsgefährdeten UHC Speicher Bears, SV Rehetobel Unihockey und Satus Herisau gehören der Gruppe 16 an. (pf)