UNEINIGKEIT: Umstrittener Grundstückskauf

Anfang des vergangenen Jahres konnte die Dorfkorporation Lütisburg das Quellwasserpumpwerk Wisshüsli in Betrieb nehmen. Beim Gutachten Verkauf der alten Anlage schieden sich jedoch die Geister.

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Von einem Meilenstein in der Wasserversorgung sprach Willi Breitenmoser bezüglich des neuen Quellwasserpumpwerks Wisshüsli, das seit einem Jahr in Betrieb ist. Umstritten hingegen war das Gutachten über den Verkauf des Grundstücks mit dem alten Pumpwerk Steigweg. Trotz heftiger Diskussionen stimmte die Mehrheit für den Verkauf und sprach damit dem VR das Vertrauen aus.

In seinem Amtsbericht erwähnte Breitenmoser den Tag der offenen Tür zur Eröffnung des neuen Pumpwerks. Bezüglich der Antennenanlage verwies er auf den Vertrag mit der Thurcom, der den Umgang mit den neuen Abonnementen Connect regelt. Weiter informierte er über den seit Dezember 2015 in Betrieb stehenden Wärmeverbund, wobei er betonte: «Der kalte Januar hat gezeigt, dass die Anlage im Vollbetrieb funktioniert.» Seit Beginn des Jahres wird ein Aufschlag von zehn Rappen pro Kubikmeter Wasser erhoben. Katrin Künzle gab Erklärungen zu den Rechnungen ab, die wie die Budgets positiv ausfielen. Einzig bei der Wasserversorgung wird mit einem minimen Verlust gerechnet. Sämtliche Geschäfte wurden von den Stimmberechtigten genehmigt. Für die laufende Amtsdauer (2017 bis 2020) stellte sich der Verwaltungsrat zur Wiederwahl. Einstimmig bestätigt wurde Katrin Künzle. Bei der Wahl in die GPK meldete sich ein Redner, dem es missfällt, dass Simon Künzle, verheiratet mit Katrin Künzle, diesem Gremium angehört. Schliesslich wurde Simon Künzle mit sechs Gegenstimmen und zwei Enthaltungen neben Manuela Rüegg und Franz Eigenmann ebenfalls wiedergewählt.

Peter Jenni

redaktion@wilerzeitung.ch