UneinheitlicheMethoden

«Die Gemeinden greifen auf unterschiedliche Arten zurück, um die Leerwohnungsziffer zu erheben», erklärt Christoph Enzler vom Bundesamt für Wohnungswesen. Einige erfassen die Daten mit Hilfe des Einwohnerregisters, andere verwerten Daten der Post oder der Elektrizitätswerke.

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«Die Gemeinden greifen auf unterschiedliche Arten zurück, um die Leerwohnungsziffer zu erheben», erklärt Christoph Enzler vom Bundesamt für Wohnungswesen. Einige erfassen die Daten mit Hilfe des Einwohnerregisters, andere verwerten Daten der Post oder der Elektrizitätswerke. Häufig sei es eine Kombination aus mehreren Erhebungsarten. Das Bundesamt für Statistik lasse diesbezüglich auch Freiheiten. Enzler kann sich vorstellen, dass die Leerwohnungsziffer je nach Erhebungsmethode variieren kann. Wahrscheinlich werde die Erhebung in mittlerer Zukunft auf eine neue Basis gestellt, was eine Angleichung der Methodik in den einzelnen Gemeinden bedeute. Wie eine interne Studie ergeben habe, seien die Daten aber trotz unterschiedlicher Methoden recht repräsentativ für den Schweizer Wohnungsmarkt, sagt Enzler und fügt an: «Die Leerwohnungsziffer ist zwar nicht alleinselig machend, aber sie sagt dennoch viel über die konjunkturelle Lage aus.» (uam.)