Und am Ende waren alle Sieger

Dank Schüeli-Tanz, Recycling-Kunstwettbewerb und der Prämierung der kreativsten Tenüs brillierten die Teilnehmer der Schüeli auch neben dem Fussballplatz.

Christine Gregorin
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OBERUZWIL. In rote, orange, grüne, weisse, gelbe und blaue Plastiksäcke gehüllt betreten die Kindergärtler den mittleren Fussballplatz und ernten vorab schon mal zahlreiche «Jöö, wie härzig!». Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass auf den orangen 110-Liter-Müllsäcken beispielsweise Gemeinde Unteriberg steht. Und in der Tat ergeben Recherchen der Schreibenden, dass die Kindergärtnerinnen im Vorfeld einigen Aufwand in Kauf genommen haben, um verschiedenfarbige Original-Gebührensäcke beinahe aus der gesamten Deutschschweiz zu organisieren. Mit den ersten Tönen von «I Love» von «Sons of Nature», besser bekannt als «Bio, Bio» aus der Coop-Werbung, beginnen die Jüngsten an der Schüeli Mitwirkenden ihren Tanz «Weg mit em Dräck».

Über Generationen Kult

Der Schüeli-Tanz der Kindergärtler hat eine lange Tradition, obwohl er noch nicht ganz so viele Jahrringe wie die eigentliche Veranstaltung an sich zählt, hat er die Vierteljahrhundertgrenze mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits mehr als überschritten. Somit standen am Samstag um Viertel nach zwölf Uhr bestimmt einige Eltern am Spielfeldrand, die einst selbst an einer entsprechenden Aufführung mitgetanzt hatten. Nach der begeisternden Performance der Schüeli-Band sowie packenden Finalspielen – die bisweilen im Penaltyschiessen ihren Höhepunkt fanden – endete das zweitägige Dorffest letztlich mit der Siegerehrung.

Kunst aus Schrott

Mit dem Recycling-Kunstwettbewerb und einer Prämierung der kreativsten Tenüs ermöglichten es die Organisatoren rund um OK-Präsident Pascal Germann den Schülern, sich neben dem sportlichen auch im musischen Bereich zu profilieren.