Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Unbekanntes ans Licht bringen: Das Toggenburger Jahrbuch 2019 ist nun erhältlich

Vergangenes und Aktuelles von Wildhaus bis Flawil – das Toggenburger Jahrbuch 2019 ist erschienen. Die Recherchen der Autoren und Autorinnen führen zu unbekannten Fakten und erstaunlichen Geschichten.
Annina Quast
Das Archivbild der Thurbrücke Schwarzenbach zeigt den Schrägaufzug zur Kiesförderung in den 20er-Jahren. (Bild: Archiv ETHZ)

Das Archivbild der Thurbrücke Schwarzenbach zeigt den Schrägaufzug zur Kiesförderung in den 20er-Jahren. (Bild: Archiv ETHZ)

«Hat ein Jahrbuch im Zeitalter der digitalen Medien noch seine Berechtigung? Besteht noch ein Interesse für die Welt von gestern? Warum zurückblicken, wenn es im Jetzt brennt und die Zukunft so ungewiss ist?» Diese berechtigten Fragen stellt Irène Häne-Ebneter im Vorwort des Toggenburger Jahrbuchs 2019. Sie und Anton Heer, beide Mitglieder des vierköpfigen Redaktionsteams, beantworten diese Fragen einstimmig: Ja, ein Jahrbuch in diesem Rahmen ist und bleibt wichtig. Denn die Gegenwart und die Zukunft beruhen auf der Vergangenheit. Wenn also nicht Jahr für Jahr Autoren mit Forschungsarbeiten, historischem Interesse und Gespür für Gewichtiges und Wegbereitendes unterwegs wären, würde die Vergangenheit in Vergessenheit geraten. Und wie langwierig und schwierig es sein kann, diese im Nachhinein aufzubereiten, weiss der Flawiler Anton Heer aus eigener Erfahrung.

Autoren leisten Arbeit freiwillig

«In dem Buch sind Aufsätze mit Fakten, die man im Internet nicht findet», sagt Heer. Hinter jedem Bericht stecke viel Recherche, während der man oftmals auf neue, noch unbekannte Parallelen oder Verbindungen stosse. «So ergeben sich die Themen. Der Fundus wird immer grösser.» Die Autoren werden je nach Themen angefragt oder sind bereits regelmässig für das Jahrbuch tätig – sie alle leisten ihre Arbeit freiwillig. In der neusten Ausgabe, die letzte Woche erschien, fungierte Anton Heer als Fragesteller, Gegenleser und Themenentscheider. Dem Redaktionsteam sei es jeweils wichtig, dass ein stimmiger Mix zwischen den Themen, aber auch der regionalen Verteilung der Geschichten entstehe.

Amphibienvielfalt und Zwinglis Geburtshaus

So betreute Anton Heer in der diesjährigen Ausgabe unter anderem einen Bericht über «Rettende Refugien an Thur und Glatt» von Jonas Barandun. Darin werden die Auswirkungen der Eingriffe in die Natur (siehe Bild) in den 20er Jahren auf die Artenvielfalt der Amphibien heute aufgezeigt. Auch ein Bericht aus Anlass des Reformations-Jubiläums fehlt nicht: Moritz Flury-Rova schreibt über Zwinglis Geburtshaus in Wildhaus, welches – wie bei Recherchen festgestellt wurde – einen völligen Sonderfall in der Toggenburger Hauslandschaft darstellt.

Das Ende ist bereits der neue Anfang

Mit dem Erscheinen des Jahrbuches 2019 ist schon die erste Sitzung für die kommende Ausgabe geplant. «Die Abgabe der Manuskripte ist dann auch bereits im März», sagt Heer. Ob es, hinsichtlich der 20. Ausgabe ein Jubiläumsextra gäbe, sei noch unklar. «Ansonsten haben wir ja dann die Ausgabe im Jahr 2025, bis dahin fällt uns sicherlich etwas ein.

Das Toggenburger Jahrbuch 2019 ist in der Papeterie Schäfler für 34 Franken erhältlich. In der Gemeindebibliothek Flawil steht es zur Ausleihe zur Verfügung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.