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Umnutzung in Etappen

Während das Uzwiler Unternehmen seine Produktion ins Ausland verlagert, laufen Gespräche über die zukünftige Nutzung des Industriegeländes. Einer der Interessenten könnte die Migros sein.
Urs Bänziger
Das Benninger-Areal erstreckt sich von der Linden- bis zur Fabrikstrasse. Rund 40 000 Quadratmeter im Zentrum von Uzwil sollen umgenutzt werden. (Bild: PD)

Das Benninger-Areal erstreckt sich von der Linden- bis zur Fabrikstrasse. Rund 40 000 Quadratmeter im Zentrum von Uzwil sollen umgenutzt werden. (Bild: PD)

Als «Filetstück für die Weiterentwicklung von Uzwil» bezeichnet der Gemeinderat das Benninger-Areal zwischen der Linden- und der Fabrikstrasse. Das Uzwiler Unternehmen verlagert Produktion und Montage der Textilmaschinen nach Ostdeutschland. Neben der Schattenseite, dem Abbau von 40 Stellen, eröffnet der unternehmerische Entscheid auch neue Perspektiven.

Wie die Gemeinde informiert, laufen bereits Gespräche zwischen dem Grundeigentümer, Planern und potenziellen künftigen Nutzern. Gemeinsam sei eine Testplanung erarbeitet worden, um das gesamte Areal von der Lindenstrasse her in Etappen langfristig umzunutzen. Es geht um eine Fläche von rund 40 000 Quadratmetern. Nicht darin eingeschlossen sind die Gebäude von Benninger Guss AG.

Läden, Büros und Wohnungen

Gemäss dieser Testplanung soll das Areal in Zukunft für Detailhandel und Dienstleistungen, aber auch für Wohnraum sowie innovative industrielle Unternehmen an der Fabrikstrasse genutzt werden. Uzwil biete sich die aussergewöhnliche Chance, einen Standort mitten im Siedlungsgebiet und im Zentrum zu entwickeln, hält der Gemeinderat fest. Das ganze Areal ist im Besitz der Benninger Immobilien AG. Deren Inhaber, Charles Peter, sei offen für eine Umnutzung, sagt Verwaltungsleiter Thomas Stricker. Als involvierter Grundeigentümer habe er an der Testplanung mitgewirkt.

Wer diese zukünftigen Nutzer sein könnten, das wollen Stricker und der Grundeigentümer nicht sagen. Es ist aber kein Geheimnis, dass die Migros in Uzwil auf der Suche nach einem neuen Standort ist. Um ein solches grosses Areal umnutzen zu können, braucht es auch Investoren. Auch dafür gibt es gemäss dem Verwaltungsleiter Interessenten.

Entscheide sind noch keine gefallen

Nachdem die Testplanung abgeschlossen sei, gehe es jetzt um konkrete Schritte. Entscheide sind nach den Worten Strickers aber noch keine gefallen. Aufgabe der Gemeinde sei es in erster Linie, den raumplanerischen Rahmen festzulegen, sobald die Umsetzung der ersten Etappe vorgesehen sei. Die Gemeindebehörde agiert aber auch als Vermittlerin zwischen Grundeigentümer und Interessenten.

«Wir wollen keine zweite Gupfenstrasse», sagt Stricker. Dort – am Rande von Uzwil – haben Grossverteiler neue Einkaufszentren mit grossen Parkplätzen errichtet und damit das Zentrum als Einkaufsort erheblich beeinträchtigt. Das soll kein zweites Mal passieren. Feste Absicht des Gemeinderates sei es, mit der Umnutzung des Benninger-Areals das Zentrum zu stärken und zu beleben, sagt Stricker.

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