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UMGEBUNGSGESTALTUNG: Die Kirche muss sich anpassen

Die massiven baulichen Veränderungen im Zentrum von Lenggenwil tangieren auch das Kirchenareal. An einer ausserordentlichen Bürgerversammlung musste Geld für Anpassungen gesprochen werden.
Zita Meienhofer
Patrick Mader (rechts) begrüsst den neuen Religionspädagogen Urs Vescoli, der am 1. August seine Arbeit aufnimmt. (Bild: Zita Meienhofer)

Patrick Mader (rechts) begrüsst den neuen Religionspädagogen Urs Vescoli, der am 1. August seine Arbeit aufnimmt. (Bild: Zita Meienhofer)

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch

Im Zentrum Lenggenwils wird gebaut. Da ist einerseits das Restaurant Krone der Krone GmbH, das modernisiert und dessen Gartenterrasse erneuert wird, da ist anderseits das Kulturgebäude des Vereins Dorfbühne, das neben dem Restaurant neu gebaut wird. Unmittelbar daneben steht die Kirche, deren Umgebung sich ausserhalb der Kirchmauern ebenfalls den Veränderungen anpassen muss. Und letztlich ist da die politische Gemeinde, auf deren Land die Umgebung des Kulturgebäudes gestaltet wird. Die Bauarbeiten im und um das Restaurant sowie beim Kulturgebäude schreiten voran, der Verwaltungsrat der katholischen Kirche hat sich nun Gedanken zur Gestaltung seines Landes ausserhalb der Kirchmauern gemacht.

Veränderungen rund um die Kirche

Die Gartenterrasse des Restaurants befindet sich direkt neben der Kirchmauer. Bislang wurden diese durch ein mit Grünzeug bepflanztes Bord getrennt. Neu sollen Rabatten, die bepflanzt sind, erstellt werden. Patrick Mader, Präsident des Kirchenverwaltungsrats Lenggenwil, zeigte sich überzeugt, dass eine gute Lösung gefunden werden konnte. «Es ist nicht nur ein schönerer Anblick, die Pflege wird auch weniger aufwendig sein», so Mader. An den Kosten zur Realisierung dieser Rabatten beteiligen sich die Inhaber der Krone GmbH zu einem Fünftel. Der Unterhalt wird durch die katholische Kirchgemeinde gewährleistet.

Ebenfalls wird der Treppenaufgang von der Dorfstrasse zur Kirche neu gestaltet. Neben der Treppe wird ein Vorplatz realisiert, der mit einer Ladestation für E-Autos sowie einer Vorrichtung für E-Bikes ausgerüstet wird. Zudem soll vom Kirchenareal zum Kulturgebäude, in dem sich die WC-Anlagen befinden, ein Weg geschaffen werden, der rollstuhlgängig ist. Dafür wird die Kirchenmauer hinter dem Aufbahrungsraum teilweise entfernt. Mit einer Rampe, die der Mauer entlang führt, gelangen die Nutzer auf den Weg, der zum Mehrzweckgebäude und weiter zum Kulturgebäude führt. Die Kosten für die Erstellung des neuen Weges wird aufgeteilt. Die politische Gemeinde übernimmt jene für das Teilstück ausserhalb der Kirchmauer. Für die Ortsbildgestaltung Süd- und Westseite (Rabatten und Vorplatz) rechnet der Verwaltungsrat mit Kosten zu Lasten der Kirchgemeinde von 25 600 Franken. Für den behindertengerechten Weg vom Kirchenareal zum Kulturgebäude ist mit 13 000 Franken zu rechnen. Für Unvorhergesehenes hat der Kirchenverwaltungsrat 2000 Franken vorgesehen. An der ausserordentlichen Bürgerversammlung hatten deshalb die Kirchbürger von Lenggenwil über einen Betrag von 40 600 Franken für diese baulichen Massnahmen zu befinden.

Kies auf dem Kirchenareal ist nicht rollstuhltauglich

Von den 394 Stimmberechtigten nahmen an der ausserordentlichen Versammlung 32 Personen – das sind 8,2 Prozent – teil. Sie hiessen den Antrag des Verwaltungsrat gut und ermächtigten ihn – unter Vorbehalt der Genehmigung der Katholischen Administration – diese Bauarbeiten gemäss Kostenvoranschlag durchzuführen. In der Diskussion vor der Abstimmung wurden Bedenken geäussert, dass es für Rollstuhlfahrer nicht möglich sein könnte, über den Kiesplatz auf dem Kirchenareal zu fahren. Pirmin Germann, Liegenschaftsverwalter der Kirchgemeinde, erklärte, dass sich der Verwaltungsrat Gedanken darüber gemacht habe und über einen anderen Belag diskutiert worden sei.

Seelsorgeteam ist wieder komplett

Nach dem Weggang von Pfarrer Simon Niederer Ende April und der bevorstehenden Pensionierung von Pfarrer Erwin Keller Ende Juli, bleibt einzig Diakon Primo Grelli im Seelsorgeteam. Anfang August werden zwei Katecheten ihre Arbeit aufnehmen. Rolf Tihanyi, der bislang in der Seelsorgeeinheit Oberbüren-Niederbüren-Niederwil wirkte, wird künftig in der Pfarrei Zuzwil-Züberwangen tätig sein sowie an der Oberstufe unterrichten. Er wurde bereits im Frühjahr vorgestellt.

Begrüsst wurde nun Urs Vescoli aus Wattwil. Er wird mehrheitlich in den Kirchgemeinden Niederhelfenschwil-Zuckenriet sowie Lenggenwil wirken. Neben seiner Tätigkeit im Seelsorgebereich arbeitet er als Buschauffeur.

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