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1'720 Tonnen Asphalt für Rickenbacher Strasse – die Arbeiten gehen am Wochenende voran, das Verkehrschaos bleibt aus

Nachdem es sich am Donnerstag durch ganz Rickenbach massiv staute, weil die Umfahrung gesperrt worden war, entspannte sich die Lage am Samstag. Auch die Arbeiten kamen gut voran, sodass die Strasse am Montag wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.
Christof Lampart
Total 1'720 Tonnen Asphalt wurden innert weniger Stunden innert weniger Stunden in der Strasse verarbeitet.Total 1'720 Tonnen Asphalt wurden innert weniger Stunden innert weniger Stunden in der Strasse verarbeitet.
Auch wenn das Wetter verhältnismässig kühl war: das Einfüllen des Strassenbelags ist dennoch wahrlich eine «heisse» Angelegenheit.Auch wenn das Wetter verhältnismässig kühl war: das Einfüllen des Strassenbelags ist dennoch wahrlich eine «heisse» Angelegenheit.
Bis zu fünf Walzen waren am Samstagnachmittag gleichzeitig im Einsatz.Bis zu fünf Walzen waren am Samstagnachmittag gleichzeitig im Einsatz.
Eine Probe des soeben ausgebrachten Strassenbelags wird genommen, um anschliessend im Labor auf seine Qualität hin untersucht zu werden.Eine Probe des soeben ausgebrachten Strassenbelags wird genommen, um anschliessend im Labor auf seine Qualität hin untersucht zu werden.
Mehrere «Gelbwesten» regelten am Samstagnachmittag umsichtig in und um Rickenbach den Verkehr, so dass die befürchteten (Rück-)Staus auf den regionalen Strassen weitestgehend ausblieben.Mehrere «Gelbwesten» regelten am Samstagnachmittag umsichtig in und um Rickenbach den Verkehr, so dass die befürchteten (Rück-)Staus auf den regionalen Strassen weitestgehend ausblieben.
Erich Müller vom Tiefbauamt des Kantons Thurgau (links) und Markierungsfachmann Daniel Püntener, besprechen, wie und wo genau die Strassenmarkierung aufgebracht werden soll. (Bilder: Christof Lampart)Erich Müller vom Tiefbauamt des Kantons Thurgau (links) und Markierungsfachmann Daniel Püntener, besprechen, wie und wo genau die Strassenmarkierung aufgebracht werden soll. (Bilder: Christof Lampart)
Alois Püntener aus Henau vor seiner Strassenmarkiermaschine: «Heute werden wir wohl 350 Kilo Farbe auftragen.»Alois Püntener aus Henau vor seiner Strassenmarkiermaschine: «Heute werden wir wohl 350 Kilo Farbe auftragen.»
Der Bautrupp bringt die Markierungen auf eine Länge von 410 Metern an.Der Bautrupp bringt die Markierungen auf eine Länge von 410 Metern an.
Ein Mitarbeiter zieht den Schacht am Strassenrand so ein, dass am Ende alles wieder perfekt ebenerdig sein wird.Ein Mitarbeiter zieht den Schacht am Strassenrand so ein, dass am Ende alles wieder perfekt ebenerdig sein wird.
Der soeben festwalzte Belag wird nicht nur auf seine Dichtigkeit hin überprüft, sondern auch darauf, ob er genug Hohlräume aufweist, was wichtig für die Langlebigkeit der Strasse ist.Der soeben festwalzte Belag wird nicht nur auf seine Dichtigkeit hin überprüft, sondern auch darauf, ob er genug Hohlräume aufweist, was wichtig für die Langlebigkeit der Strasse ist.
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Umfahrung Rickenbach

Egal, wen man auch fragte, alle am Projekt Beteiligten äusserten sich gleich. Der Donnerstag, an dem aufgrund der Umfahrungssperrung und etlichen Umleitungen das reinste Verkehrschaos in und um Rickenbach herum tobte, war der schlimmste Tag der viertätigen Bauphase. Oberbauleiter Marc Rudolf vom Tiefbauamt Thurgau sagt:

«Es ist immer irgendwie dasselbe: Man publiziert die Bauarbeiten frühzeitig, aber die wenigsten nehmen davon bewusst Notiz – bis sie dann auf einmal im Stau stecken.»

In der Nacht auf den Montag wird die Bauphase mit der Wiederherstellung 
der Original-Strassenschilder-Signalisation enden.

Verkehrsregime klappte 
am Samstag gut

Marc Rudolf, Oberbauleiter, Tiefbauamt Thurgau

Marc Rudolf, Oberbauleiter, Tiefbauamt Thurgau

Immerhin war am frühen Samstagnachmittag, als die Asphalt-Kipper und Walzen auf der Umfahrung auffuhren, das Umleitungs- und Verkehrsregime «schon optimiert», wie Rudolf sagt. «Gelbwesten» an den neuralgischen Punkten – wie beispielsweise am Mc-Donald’s-Kreisel – sowie etliche orange Umleitungsschilder lotsten die zahlreichen Einkaufenden und Touristen über Umwege schnell und sicher um die Baustelle herum – nicht nur in der Schweiz fingen soeben die Schulferien an, sondern auch im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen.

«Wir sind mit den Mitarbeitern, welche an den Kreiseln den Verkehr leiten, ständig im Kontakt und haben schon einige Massnahmen treffen müssen», sagt Oberbauleiter Marc Rudolf. So wurde der Verkehr durch 
Rickenbach zur Mittagsstunde nicht mehr in beide Richtungen durch das Dorfzentrum hindurch geführt, sondern hälftig über die Sonnmattstrasse umgeleitet.

Verkehrsregime klappte 
am Samstag gut

«Am Mittag waren beim Einkaufszentrum Breite alle Parkplätze voll und wir mussten einige Massnahmen treffen, um Rückstaus zu verhindern, was aber eigentlich sehr gut geklappt hat», so Rudolf. So wurde, um das Rickenbacher Zentrum zu entlasten, der Verkehr von und ins Toggenburg frühzeitig über Schwarzenbach, Jonschwil und Lütisburg geleitet. Das brachte für diese Dörfer zwar temporär Mehrverkehr mit sich, entspannte die Lage aber sehr. So dauert am frühen Nachmittag eine Fahrt von Bronschhofen bis zum Einkaufszentrum Breite, inklusive Umleitung, gerade einmal acht Minuten.

Alle Arbeiten verliefen 
wie am Schnürchen

Urs Bischof, Projektleiter, ITK Planungen GmbH

Urs Bischof, Projektleiter, ITK Planungen GmbH

Derweil gingen die Arbeiten wie geplant vonstatten. Projektleiter Urs Bischof freut sich am Samstagnachmittag:

«Wir sind bestens im Zeitplan. Das Wetter ist optimal und der leichte Wind sorgt dafür, dass der Belag – wir bringen insgesamt 1720 Tonnen auf einer Fahrbahnlänge von 410 Metern und einer Fahrbahnbreite von 10.60 Metern aus – schneller trocknet.»

Die 
erneuerte Fahrbahn hält zukünftig mehr aus, ist sie doch darauf ausgelegt, dass in den nächsten 20 Jahren vermehrt 40-Tonnen-Lastwagen darauf fahren werden.

Bei den Arbeiten, die ebenso diszipliniert wie auch komplett unfallfrei verlaufen, greift eine Arbeit wie ein gut geöltes Zahnrädchen in die nächste, sodass viele Aufgaben früher als geplant erledigt sind. So wurden die Strassenränder schon in aller Herrgottsfrühe abgerandet, und die Randmarkierungen sind schon am frühen Sonntagmorgen fix, sodass Markierungsspezialist Alois Püntener aus Henau mit seinem Trupp schon bald mit den Mittelstreifen beginnen kann.

«Autofahrer werden Freude haben»

«Das ganze Vorhaben ist gut organisiert und das Arbeiten hier eine Freude», so Püntener, welcher über 350 Kilo an weisser Farbe bis zur st.-gallischen Kantonsgrenze auf die Strasse auftragen wird. Und auch Erich Müller, Fachspezialist Signalisation beim Tiefbauamt Thurgau, ist mit den Fortschritten mehr als zufrieden: «Wir sind im Plan. Die Autofahrer werden an dem erneuerten Stück ihre Freude haben.»

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