Um Erfahrungen reicher

Im Nachwuchs bei den Luftgewehrschützen zeigen sich die weiblichen Teilnehmer am stärksten.

Beatrice Bollhalder
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SPORTSCHIESSEN. Die Veranstaltung des «St. Galler Bär» ist nicht nur für die Pistolenschützen gedacht, sondern auch für die Nachwuchsschützen mit den längeren Läufen.

29 Schüler starteten in der Wiler Thurau in der Kategorie stehend mit fester Auflage. Noel Rütti, Sportschützen Gossau, konnte dank 95 und 92 Punkten seine Mitbewerber klar hinter sich lassen. Zweiter wurde Fabio Beerle und Dritte Ronja Blattner (beide SG Goldach). Medaillen erhielten in dieser Kategorie weitere zwölf Teilnehmer, darunter auch Lena Erb und Moana Holenweger (beide Stadtschützen Wil). Leer ging dagegen Ramon Baumgartner (Stadtschützen Wil) aus.

Starke Neckertaler

Mit beweglicher Schiesshilfe traten zehn Teilnehmer zum Wettkampf an. Das beste Resultat erzielte der Neckertaler Dominik Djordjevic vor Basil Güntert (SG Tell Gams) und seinem Teamkollegen Jeremja Bosshard. In den höheren Kategorien mussten mit dem Luftgewehr jeweils die acht Besten des Vorprogramms zu einem Finaldurchgang antreten. Anita Hagmann (LG Ebnat-Kappel) verwies in der Kategorie C die Wiler Stadtschützin Aimee Bolt auf den zweiten Rang. Die Wiler Stadtschützin Alessia Bolt schaffte es ins Finale, aber nicht aufs Podest. Nicht zum ersten Mal hat Marlies Kaiser (SG Tell Gams) an einem Finale Nervenstärke bewiesen und einen Wettkampf mit den letzten Schüssen noch für sich entschieden.

Mädchen dominierten

In der Kategorie E, also bei den ältesten Teilnehmern, hatten einmal mehr die weiblichen Schützen die Nase vorn. Nur zwei der acht Finalteilnehmer waren männlichen Geschlechts. Ziemlich deutlich hat die Gossauer Luftgewehrschützin Nina Suter den Bewerb für sich entschieden und überliess der Ebnat-Kapplerin Larissa Bösch nur die Silber- und ihrer Teamkollegin Nathalie Gsell die Bronzemedaille. Curdin Jordi (Stadtschützen Wil) ging dagegen preismässig leer aus.