Überhaupt kein Nebel im Dezember

Der letzte Monat des Jahres 2012 hatte bezüglich Temperaturen zwei Gesichter. Ein bissig kaltes zu Beginn und ein verhältnismässig warmes gegen Ende. An Weihnachten war es 14 Grad mild.

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NIEDERUZWIL. Mit einem Durchschnitt von 1,9 Grad ist der erste Wintermonat an der Wetterstation Fürstenland in Niederuzwil um 1,7 Grad zu warm ausgefallen. Zwar war die erste Monatshälfte sehr kalt und auch schneereich, doch die zweite Hälfte war mit den grünen Weihnachten extrem mild. Daraus resultierte ein überdurchschnittlich warmer Monat.

Mehr Niederschlag als üblich

Die tiefste Temperatur betrug minus 12 Grad und wurde am 13. Dezember verzeichnet. Die höchste Temperatur wurde am 25. Dezember mit 14 Grad gemessen. Es wurden 16 Frosttage (mindestens null Grad) und sechs Eistage (ganztags unter null Grad) verzeichnet. Es regnete oder schneite an vielen Tagen. Die gemessene Monatsmenge ergab 83 Millimeter. Das sind etwas mehr als die Norm. Es wurden 18 Niederschlagstage (mindestens 1 Millimeter) verzeichnet. Das sind sieben zu viel, wenn man mit dem langjährigen Durchschnitt vergleicht. Nebel mit Sicht unter einem Kilometer wurde im Dezember an keinem einzigen Tag beobachtet.

Die erste Monatshälfte des Dezembers war trüb und brachte wenig Sonne. Überdurchschnittlich viel gab es aber in der zweiten Hälfte. Sie erreichte mit 37 Stunden über 120 Prozent des langjährigen Mittels.

Viel Südwestwind

Die vorherrschende Windrichtung war der milde Südwestwind mit 42 Prozent aller acht Windrichtungen, satt gefolgt vom Westwind mit 21 Prozent. Die Bise wehte hingegen nur selten. Die höchste Windspitze wurde am 4. Dezember mit 78 Kilometern pro Stunde gemessen. (cf.)