Über Einheitsgemeinde soll an der Urne entschieden werden

Die Bürgerschaft soll die Möglichkeit haben, über die Bildung einer Einheitsgemeinde an der Urne abzustimmen. Diese Meinung vertritt der Schulrat Jonschwil-Schwarzenbach

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Jonschwil. An der vergangenen Schulbürgerversammlung wurde der Schulrat Jonschwil-Schwarzenbach von der Schulbürgerschaft beauftragt, die Bildung einer Einheitsgemeinde mit der politischen Gemeinde zu prüfen. Wie der Schulrat nun mitteilt, hat die Projektgruppe die Prüfungsarbeiten zum grossen Teil abgeschlossen und in den Räten der Schule und Gemeinde behandelt.

Bislang ist die Bevölkerung noch nicht an Informationsveranstaltungen über die Ergebnisse informiert worden.

Mehr Zeit benötigt

«Eine grundlegende Diskussion und Information kann nach Abschluss der Grundlagenarbeit erfolgen und braucht die nötige Zeit», so die Meinung des Schulrats. Er vertritt daher die Auffassung, dass es verfrüht sei, an der Schulbürgerversammlung 2011 über eine Inkorporation der Schule in die politische Gemeinde abzustimmen.

Prioritäten setzen

Ebenso sieht der Schulrat seine Prioritäten in dieser und nächster Amtsdauer nicht in der raschen Bildung einer Einheitsgemeinde, sondern vielmehr in der Erfüllung prioritärer Aufgaben wie den Schulraumplanungen der Primarschulen, der Oberstufenreform und dem sicheren Fortbestand unserer Oberstufe in der Gemeinde.

Urne statt Bürgerversammlung

Nebst dieser Erkenntnis kommt der Schulrat zu einem weiteren Schluss. Über die Frage der Inkorporation sei ein Entscheid an der Schulbürgerversammlung zu wenig breit abgestützt. «Die Bürgerschaft soll die Möglichkeit haben, über dieses gewichtige Geschäft an der Urne abzustimmen», so die Meinung des Schulrats Jonschwil-Schwarzenbach. Er wird an der Bürgerversammlung den Antrag stellen, über die Frage der Einheitsgemeinde an der Urne zu entscheiden sowie für die Meinungsbildung in der Bevölkerung mehr Zeit einzusetzen. (gk.)

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