Über den Kampf zum Erfolg

Beim Heimsieg gegen Kreuzlingen-Konstanz bekleckert sich Uzwil nicht wirklich mit Ruhm und setzt kaum spielerische Glanzpunkte. Trotzdem gewinnen die Uzwiler dank vier Treffern im Schlussdrittel deutlich mit 7:2.

David Metzger
Merken
Drucken
Teilen
Für einmal kein Durchkommen für den blauen Uzwiler gegen die weissen Kreuzlinger. (Bild: David Metzger)

Für einmal kein Durchkommen für den blauen Uzwiler gegen die weissen Kreuzlinger. (Bild: David Metzger)

EISHOCKEY. Es war viel Kampf, lange Zeit kaum berauschend und noch viel weniger Glanz. Unter dem Strich landet der EHC Uzwil beim auf dem Papier deutlichen 7:2-Heimsieg über den EHC Kreuzlingen einen regelrechten Arbeitssieg. Erst eine Leistungssteigerung ab dem Mitteldrittel und drei Treffer innert zwei Minuten im Schlussdrittel machen es möglich, dass die Uzwiler auch ihr sechstes Meisterschaftsspiel siegreich bestreiten und ihrer Vormachtstellung als Tabellenführer in der 2. Liga Gruppe 2 treu bleiben.

Gegen eine spielerisch überschaubare Mannschaft aus der Grenzstadt Kreuzlingen bekundete der EHC Uzwil bis zur 51. Minute mehr Mühe, als ihm lieb war. Es gelang den Uzwilern bis dahin nicht, die in erster Linie körperbetont und oft mit der Brechstange agierenden Thurgauer zu distanzieren. Erst drei Treffer zwischen der 50. und 52. Spielminute sollten dem Heimteam die endgültige Siegsicherung bringen.

Fast in Rückstand

Obschon die Mannschaft von Trainer Mischa Wasserfallen nie einem Rückstand nachlaufen musste, hatte sie die erstmalige Führung in der 8. Spielminute einem Quentchen Glück zu verdanken. Unmittelbar bevor Marc Grau das Heimteam erstmals auf die Siegesstrasse chauffierte, traf Kreuzlingen in der Person von Janis König nur den Pfosten. Gut möglich, dass, wenn König getroffen hätte, die Partie für Uzwil noch viel harziger und mühseliger herausgekommen wäre.

Nachdem Kreuzlingen noch vor der ersten Drittelspause den Ausgleichstreffer egalisierte, begann Uzwil im zweiten Drittel die auf dem Papier eindeutigen Kräfteverhältnisse etwas besser wiederzugeben. Die Uzwiler waren nun öfters in der offensiven Zone anzutreffen und erhöhten bis zur 38. Spielminute dank Renato Locher und einem Penaltytreffer von Marc Grau auf 3:1. Wer nun aber mit der Kapitulation Kreuzlingens liebäugelte, der sah sich getäuscht. Mit dem 2:3-Anschlusstreffer brachten sich die Gäste vor dem letzten Drittel zurück in das Geschäft.

Dreierpack entscheidend

Und auch im Schlussdrittel gelang es dem EHC Uzwil lange Zeit nicht, die Entscheidung herbeizuführen. Es waren die Kreuzlinger, welche näher am Ausgleichstreffer standen und gleich reihenweise Torchancen in den Sand steckten. Just zu einem Zeitpunkt, an welchem das 3:3 nur noch eine Frage der Zeit schien, wusste Uzwil mit drei Treffern in weniger als zwei Minuten die Entscheidung herbeizuführen.