TVA wehrt sich lange erfolgreich

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Handball In einem 1.-Liga-Spiel mit wenigen Höhepunkten gelang dem Handball-Team des TV Appenzell in der Schluss-Viertelstunde vor rund 250 Zuschauern in der Wühre nicht mehr viel, so dass die 20:23-Niederlage gegen den HSC Kreuzlingen nicht wirklich überraschte.

Appenzell wies mit 12 Akteuren einmal mehr ein dünn besetztes Spielerkader auf. Dieses war jedoch gewillt, dem Gegner so lange wie möglich Paroli zu bieten und vor allem in der Startviertelstunde das Geschehen ausgeglichen zu gestalten. Dies gelang dann auch. Die Appenzeller waren besonders mit überraschenden Schlenzwürfen und Abschlüssen über die Flügelpositionen erfolgreich und so war bis zur 16. Minute und dem Spielstand von 7:7 kein Trend feststellbar. Danach gelang es dem Heimteam, sich zu steigern, und es erzielte in der 26. Minute den Treffer zum Pausenresultat von 13:10.

Nach wenigen Sekunden in der zweiten Halbzeit tankte Appenzell weiter Moral. Grund war ein nicht alltägliches Gegenstosstor von Sven Sutter. In der 33. Minute kam es über den linken Flügel Thomas Looser gar noch besser, was die 16:11-Führung für den TVA bedeutete.

Als Appenzell in der 38. Minute bei doppelter Überzahl einen Penalty vergab und wenig später den Gegner bis auf zwei Tore herankommen liess (17:15), witterten die Gäste Morgenluft. Endgültig geweckt wurden sie dann nach einem weiteren Siebenmeter der Appenzeller, der nicht den Weg ins Tor fand, und so setzten sie zum Schlussspurt an, der zur 20:23-Niederlage aus Appenzeller Sicht führte.

In dieser Phase zeigte sich, dass Appenzell über weite Strecken gegen gute 1.-Liga-Teams mitspielen kann, der Unerfahrenheit gegen Ende einer Partie aber Tribut zollen muss. «Mit diesem Kader stossen wir an Grenzen. Wir können nicht 60 Minuten mit starken Gegnern mithalten», sagte Trainer Enver Koso. In der letzten Viertelstunde gelangen Appenzell nur zwei Tore, während die Kreuzlinger ihre Chancen nutzten und die Führung auf drei Treffer ausbauten. (mk)