TUFERTSCHWIL: Viel Lob und den Wanderpokal für Asta

Wetterpech konnte der Lütisburger Viehschau in Tufertschwil ihren Charme nicht nehmen. Elf Zuchtbetriebe führten 273 Tiere auf. Gleich mehrere Ehrungen setzte es für die Generationengemeinschaft Rüegg ab, darunter die wichtigste.

Peter Jenni
Merken
Drucken
Teilen
«Miss Lütisburg» Asta mit Besitzer Michael Rüegg in Begleitung des Wanderpreisspenders. (Bild: Peter Jenni)

«Miss Lütisburg» Asta mit Besitzer Michael Rüegg in Begleitung des Wanderpreisspenders. (Bild: Peter Jenni)

Die Auffuhr der Tiere zum Schauplatz in Tufertschwil, im Beisein von vielen Zuschauern, ging noch bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne. Nach dem Anbinden der Tiere nahmen die Experten, Mario Fritsche und Roland Ehrbar, sowie Chläus Bösch, der das Jungvieh begutachtete, die Arbeit auf.

Diese bestand darin, die 273 aufgeführten Tiere aus elf Zuchtbetrieben in 23 Abteilungen zu rangieren. Dies war für die Landwirte der Zeitpunkt, um in der Festwirtschaft ein Weilchen dem Züchterlatein zu frönen.

Schon 109 000 Kilogramm Milch produziert

Nach einer kurzen Mittagspause waren die Experten abermals gefordert. Mittlerweile hatte Regen eingesetzt, so dass einige Kinder ihre Kälbchen beim Eingang zum Festzelt präsentieren mussten, eng umringt von Gross und Klein. Nachdem es langsam zu regnen aufgehört hatte, wurde den Zuschauern, die sich um den Ring geschart hatten, eine Kuhfamilie von der Generationengemeinschaft (GG) Michael und Erwin Rüegg präsentiert. Diese besteht aus der Stammkuh Fiesta sowie den Nachkommen Freudi, Fresia und Fuchsia.

Danach folgte die Vorstellung von vier Ehrenkühen, die eine Milchleistung von mindestens 80000 Kilogramm aufweisen. Hier stand die GG Rüegg mit Alaska (109000 kg) an erster Stelle. Dies auch beim Mutter-Tochter-Wettbewerb mit Ascona und Asta.

Heikle Spezialpreisvergabe

Höhepunkt einer jeden Viehschau ist die Vergabe der Spezialpreise, was von den Experten viel Fingerspitzengefühl voraussetzt, da es sich meist nur um Nuancen handelt, die zum Entscheid führen. Beim «Fitness-Star» steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Diesen Preis eroberte die Valido-Tochter Viva von Ueli Achermann. Beim Schöneuterpreis ältere Kühe schwang Vigor-Et-Tochter Fränzi von Cornel Thalmann und bei den jüngeren Kühen Fantastic-Et-Tochter Coline der GG Tobias und Walter Meile obenaus. Beim Rinder-Champion holte die Fantastic-Et-Tochter Darling von Andreas Lusti den Siegerpreis.

Das höchste der Gefühle erlebte Michel von der GG Rüegg, als seiner Asta, einer Proud-Tochter, die Schleife «Miss Lütisburg» übergestreift und für sie der Wanderpreis übergeben wurde.

Peter Jenni

redaktion@wilerzeitung.ch