Trotz Petition von Anwohnern des Neulandenquartiers: Wiler Stadtrat hält an Buskonzept 2021 fest

Der Stadtrat hat die Petition «Buslinie 701 Neulanden Wil» zur Beibehaltung des gegenwärtigen Rundkurses der Linie 701 beantwortet. Er hält an dem vom Stadtparlament im Juni 2019 beschlossenen Buskonzept 2021 fest. Dies trotz des Widerstands aus dem Neulandenquartier.

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Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember verkehren die Stadtbusse auf leicht angepassten Linien. Im Neulandenquartier gibt es dagegen sei längerem Widerstand.

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember verkehren die Stadtbusse auf leicht angepassten Linien. Im Neulandenquartier gibt es dagegen sei längerem Widerstand.

Bild: Gianni Amstutz

(sk) Der Stadtrat sei überzeugt, dass mit dem Buskonzept 2021 die dringendst notwendige Stabilität und Anschlusssicherheit auch im Neulandenquartier entscheidend verbessert werden könne, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem habe das Stadtparlament den Krediten für das Buskonzept Wil 2021 und dessen Umsetzung per Dezember 2020 zugestimmt.

Der Stadtrat hat die von Anwohnenden erhobenen Einsprachen gegen die neue Linienführung und die neuen Bushaltestellen deshalb abgewiesen. Trotzdem wird der Rundkurs bis auf weiteres beibehalten. Wegen Einsprachen gegen bauliche Massnahmen zur Schaffung neuer Haltestellen, kann das Stichlinienkonzept vorerst nicht vollständig umgesetzt werden.

Rundkurs wird vorübergehend beibehalten

Bis das noch hängige Rechtsverfahren betreffend die neue Haltestelle Bienenstrasse abgeschlossen sei, werde deshalb ab der Ulrich-Röschstrasse der bisherige Rundkurs im Neulandenquartier beibehalten.

Dies habe zur Folge, dass bei der Hinfahrt in das Quartier aufgrund der neuen Standzeit bei der Haltestelle Neulanden die beiden bestehenden Haltestellen Bienenstrasse und Ulrich-Röschstrasse nicht bedient werden.