Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Trotz nasser Füsse: Der Beach Battle kommt an

Gutgelaunte Besucher und Besucherinnen, sportliche Teams und eine gelungene Organisation liessen das erste Uzwiler Beach Battle vom vergangenen Wochenende zu einem Erfolg werden. Selbst die Regenschauer vom Samstagnachmittag konnten dem Beachfeeling nichts anhaben.
Claudia Kuhn
Die Mädchen flüchten vor dem Regen unters Dach, lassen sich aber den Spass nicht verderben.

Die Mädchen flüchten vor dem Regen unters Dach, lassen sich aber den Spass nicht verderben.

UZWIL. Der Himmel über dem Uzwiler Freibad und dem Sportplatz Schi hat sich geöffnet – es giesst in Strömen. «Zum Glück zur Pause», sagt Christoph Baer, Organisator des ersten Uzwiler Beach Battle am späten Samstagnachmittag. Auf den grossen Sandplätzen, wo sich bis eben noch die Teams in verschiedenen Ballsportarten gemessen haben, herrscht nun gähnende Leere. Die Hängematten im Zuschauerbereich schaukeln leer im Wind. Die Menschen strömen unter das Zelt vor der Eishalle und in die Halle selbst, in der das Public Viewing für das Fussball-EM-Achtelfinalspiel stattfindet. Polen führt 1:0 gegen die Schweiz.

Idee mitten in der Nacht

«Die Idee mit dem Zelt ist uns um drei Uhr heute morgen in den Sinn gekommen», sagt Christoph Baer. Um 14 Uhr habe eine Firma es dann aufgestellt. Der Regenschauer stört die Menschen nicht. Sie rücken einfach etwas näher zusammen. Kinder patschen mit nackten Füssen durch die Pfützen. Désirée Moser ist mit Mann und einjährigem Sohn gekommen. «Der Beach Battle ist super. Wir haben uns ein Volleyballspiel angesehen und in den Hängematten entspannt», sagt die Uzwilerin. Auch Zusana Eggenberger ist begeistert. Sie arbeitet am Beach Battle als Betreuerin eines Standes. «Die Atmosphäre ist gut. Es macht einfach Spass.» Die Veranstaltung sei phantastisch organisiert, und die Verantwortlichen seien immer erreichbar, wenn man sie brauche.

Nötigen Respekt verdienen

Was meint der Hauptorganisator selbst? Christoph Baer lobt sein Team, das mit Herzblut bei der Arbeit sei, und freut sich über die vielen Besucher. Schon am Freitag sind es zwischen drei- und vierhundert gewesen. Es sei ihm jedoch klar, dass sich die neue Veranstaltung, die zum ersten Mal in Uzwil stattfindet, erst den nötigen Respekt für einen Kalendereintrag verdienen muss. Besonders freut sich der Uzwiler Kulturverantwortliche über die 700 Personen, die an den Sportturnieren teilnehmen. «Die Leute, die hier gewesen sind und gespielt haben, sind diejenigen, die nach Hause fahren und vom Beach Battle erzählen. Das ist wichtig. Denn auch in Uzwil und Umgebung haben noch längst nicht alle von der neuen Veranstaltung gehört.»

Aufschrei der Menge

So auch Ana Gigax: «Ich wohne ganz in der Nähe und schäme mich fast, dass ich erst durch meine Tochter vom Beach Battle erfahren habe.» Die Tochter steht hinter der Theke beim Public Viewing und schenkt Getränke aus, während ein Aufschrei durch die Menge geht. Die Schweiz hat fast ein Tor geschossen, aber eben nur fast. Am Ende schafft die Nati den Ausgleich, scheidet aber zum Leidwesen der Uzwiler Zuschauerinnen und Zuschauer beim Penaltyschiessen aus dem Turnier aus.

Besucher schauen das EM-Spiel. (Bilder: Claudia Kuhn)

Besucher schauen das EM-Spiel. (Bilder: Claudia Kuhn)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.