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Trotz Gewitter und Regen: Brandgefahr bleibt unverändert hoch

Auch wenn es gewittern und stark regnen sollte, ist die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden noch nicht vorbei. Der Feuerwehr-Kommandant von Wil ruft deshalb zu grosser Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer auf – nicht nur er.
Richard Clavadetscher
Bei Grillpartys im Freien ist in diesen Tagen wegen der hohen Brandgefahr besondere Vorsicht geboten. (Bild: Nana do Carmo)

Bei Grillpartys im Freien ist in diesen Tagen wegen der hohen Brandgefahr besondere Vorsicht geboten. (Bild: Nana do Carmo)

Wer in diesen Tagen mit Tom Widmer spricht, erhält einen Ratschlag: «Bitte vorsichtig sein im Umgang mit offenem Feuer im Freien!» Tom Widmer ist Kommandant von Feuerwehr und Zivilschutz des Sicherheitsverbunds Region Wil, und er hat in dieser Eigenschaft alles Interesse daran, dass die Bevölkerung auch beherzigt, was er sagt.
Widmers Ratschlag gilt unverändert – auch wenn ein starker Gewitterregen niedergehen sollte. Denn die ausgetrockneten Böden können bei kurzzeitig heftigem Regen die Wassermenge gar nicht schlucken. Das Wasser fliesst einfach ab. Die Lage wird sich erst wieder normalisieren, wenn es einmal über mehrere Tage hinweg ausgiebig regnet. Widmer und sein Team sind auch darauf vorbereitet, dass Blitzschläge von Gewittern zu Wald- und Vegetationsbränden führen könnten.

Trockenheit bleibt bestehen

Laut dem Wiler Meteorologen Jürg Zogg wird sich beim Wetter auch nächte Woche nicht viel ändern. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Laut dem Wiler Meteorologen Jürg Zogg wird sich beim Wetter auch nächte Woche nicht viel ändern. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Jürg Zogg aus Wil, Meteorologe bei Radio und Fernsehen SRF, sagt im Wesentlichen dasselbe wie Widmer: Es könne am Wochenende durchaus zu heftigen Gewittern mit starken Niederschlägen und gar lokalen Überschwemmungen kommen, doch das ändere nichts an der grossen Trockenheit, die aufgrund des Wetters gegenwärtig herrsche. Zogg sagt zudem voraus, dass sich nächste Woche beim Wetter wenig ändern wird.
Gelegenheiten für Wald- und Vegetationsbrände gibt es angesichts der Trockenheit genug, und dies selbst an sonst ungewohnten Orten.
Eine weggeworfene Zigarette etwa kann auf einem abgeernteten Weizenfeld das noch nicht zusammengenommene Stroh entzünden. «Solche Vegetationsbrände können jetzt schnell entstehen», sagt Feuerwehr-Kommandant Widmer.

Feuerverbot: Noch kein Entscheid

Auch der Kantonale Führungsstab (KFS) befasst sich in diesen Tagen mit der extremen Trockenheit. In Sachen Feuerverbot hat er sich noch nicht entschieden. «Ob nun ein Verbot in Wald und Waldesnähe, ein Feuerwerksverbot oder ein flächendeckendes Feuerverbot erlassen wird, können wir erst nach dem Wochenende entscheiden», sagt Felice Crottogini vom Kantonsforstamt. Verbot oder nicht – der KFS rät schon jetzt zur Vorsicht mit Feuern im Freien.

SVRW-Feuerwehrkommandant Tom Widmer warnt: «Vegetationsbrände können jetzt schnell entstehen.» (Bild: PD)

SVRW-Feuerwehrkommandant Tom Widmer warnt: «Vegetationsbrände können jetzt schnell entstehen.» (Bild: PD)

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