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Trommeln, Volkstanz und Cosplay

Am Sonntag findet in Wil das erste Japanfest statt. Organisiert wird es vom Schweizerisch-Japanischen Kulturverein Yamato.
Arcangelo Balsamo
Atsuko Lampart-Fuji, Präsidentin des Schweizerisch-Japanischen Kulturvereins Yamato, freut sich auf das Fest. (Bild: Arcangelo Blasamo)

Atsuko Lampart-Fuji, Präsidentin des Schweizerisch-Japanischen Kulturvereins Yamato, freut sich auf das Fest. (Bild: Arcangelo Blasamo)

Tokio, die Hauptstadt Japans, liegt über 9500 Kilometer Luftlinie von Wil entfernt. Trotz der grossen Distanz haben die japanische und die schweizerische Kultur mehr gemeinsam, als man vermuten würde. «In beiden Kulturen wird grossen Wert auf Fleiss und Pünktlichkeit gelegt. Ausserdem ist man sowohl in Japan als auch in der Schweiz eher zurückhaltend», sagt Atsuko Lampart-Fuji, Präsidentin des Schweizerisch-Japanischen Kulturvereins Yamato aus Wil. Aber natürlich gibt es auch Unterschiede: «In Japan sind die Personen neugieriger und experimentierfreudiger.» Genau diese Neugier sollen die Besucher des Japanfests mitbringen, wenn sie am Sonntag die Lokremise besuchen.

Das Fest wird vom Schweizerisch-Japanischen Kulturverein Yamato organisiert, der mittlerweile 61 Mitglieder zählt. Den Organisatoren ist es gelungen, Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen der japanischen Kultur für sich zu gewinnen. An über 20 Ständen können unter anderem japanische Messer, Lebensmittel und Kimonos erworben werden. An sechs Essensständen erhalten die Besucher die Möglichkeit, verschiedene Spezialitäten zu kosten. Dabei handelt es sich nicht einfach nur um diverse Sushisorten, denn: «Die japanische Küche hat viel mehr zu bieten als nur Fisch», stellt Atsuko Lampart-Fuji klar.

Auch auf der Bühne erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm. Besonders gespannt darf man auf die japanische Trommel-Gruppe Goraiko und das Tanzensemble Dentoh-Geinoh-Aikohkai Zürich sein, die zuerst einzeln und zum Schluss des Festes zusammen auftreten werden. Auf der Bühne werden auch diverse Kampfsportarten vorgeführt, und es wird einen Cosplay-Catwalk geben, bei dem die Teilnehmer in die Rolle eines Manga- oder Anime-Charakters schlüpfen.

Die Organisatoren rechnen mit etwa 500 bis 1000 Besuchern. «Ganze Karate- und Judoschulen haben sich angemeldet», sagt Christof Lampart, Mitglied des Organisationskomitees. Doch nicht nur Besucher mit Bezug zu Japan sind willkommen von 11 bis 18 Uhr, in die Kultur Japans einzutauchen. Der Eintritt ist frei.

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