Trainerwechsel beim FC Wil

WIL. Andreas Alder ist beim FC Wil neu Teamcoach des Fanionteams – und somit nicht mehr Trainer der U20-Auswahl. Sein Nachfolger wird Dominic Zurkirchen.

Urs Nobel
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Andreas Alder ist neu Teamcoach des Fanionteams. (Bild: Urs Bucher)

Andreas Alder ist neu Teamcoach des Fanionteams. (Bild: Urs Bucher)

Gestern vermeldete der FC Wil, dass Andreas Alder, Trainer der FC Wil U20, neu zum Staff der ersten Mannschaft stösst und das Amt des Team-Coaches übernimmt. Alder ersetzt somit Claudio Schwendener, der dieses Amt die vergangenen viereinhalb Jahre ausgeübt hat.

Vom Trainer zum Teamcoach

Mit Andreas Alder stösst eine Person zur ersten Mannschaft, die im Bereich der möglichst frühzeitigen Integration von Nachwuchsspielern in das Fanionteam viel bewirken dürfte. Die Funktion des Teamcoachs wird für ihn nicht zu einer Sesselkleber-Funktion: «Ich werde immer noch auf dem Trainingsplatz präsent sein und mich weiterhin um Belange im Nachwuchs kümmern», sagt Andreas Alder. Spekulationen darüber, dass er auch Sportchef werden könnte, weist er weit von sich. «Auch meine neue Funktion führe ich im Nebenamt aus. Ich will für den Fussball meine bisher aufgebaute Existenz nicht aufgeben.» Andreas Alder führt seit 1988 sein Textil- und Siebdruck-Unternehmen in Eschlikon.

Assistent rückt nach

In die beim FC Wil U20 entstandene Lücke als Trainer springt Dominic Zurkirchen ein, der in den vergangenen Jahren als Assistent von Alder amtete. Zurkirchen, der vor kurzem über das Aufhören nachdachte, sieht die neue Situation als Chance, aber auch als Herausforderung, die er gerne annimmt. Wie Alder ist auch Zurkirchen ein Nachwuchstrainer, der sein Amt mit Leib und Seele ausübt. Beruflich ändert sich für ihn aber einiges. Er wird wieder zu 80 Prozent beim FC Wil angestellt sein und sich vorwiegend im Verkauf engagieren.

Der Kreis schliesst sich

Assistenztrainer von Zurkirchen in der U20-Mannschaft wird mit Marc Kliebens einer, der bereits mehr als sein halbes Leben in den Dienst des FC Wil gestellt hat. Dies in verschiedensten Funktionen, vor allem aber auch im Bereich des Nachwuchsfussballs. Damit ist der Kreis wieder geschlossen und der Fussball-Nachwuchs des FC Wil sowie der Region darf daran glauben, dass er eine Chance bekommt, einmal in der Challenge League spielen zu können, wenn er genügend Fleiss dafür aufwendet und über das nötige Talent verfügt.