Tradition der Brotsegnung

JONSCHWIL. Am Gedenktag der Heiligen Agatha von Catania am 5. Februar wird in vielen Pfarreien Brot gesegnet. Im Gottesdienst segnet der Priester jene Brote, die von den Gläubigen in die Kirche gebracht werden.

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Brotsegnung am Agathatag in der Dorfbäckerei von Guido und Josy Spitzli. (Bild: pd)

Brotsegnung am Agathatag in der Dorfbäckerei von Guido und Josy Spitzli. (Bild: pd)

JONSCHWIL. Am Gedenktag der Heiligen Agatha von Catania am 5. Februar wird in vielen Pfarreien Brot gesegnet. Im Gottesdienst segnet der Priester jene Brote, die von den Gläubigen in die Kirche gebracht werden.

In Jonschwil gibt es noch die schöne Tradition, dass das ofenfrische Brot in der Dorfbäckerei gesegnet werden darf, so dass die Menschen auch so ihr Agathabrot bekommen können. «Agathabrot wurde als Schutz vor Fieber und Krankheiten der Brust angesehen und sollte gegen Heimweh helfen, das ja oft wie Feuer brennt», erklärt Diakon Peter Schwager. «Bei den Bauern wurde in den Ställen ein Stück dieses Brotes deponiert als Schutz- und Heilmittel für das Vieh. Oftmals werden die Brotlaibe mit einem Agathazettel (gesegnete Zettel mit einer Heilsformel wie <Heilige Agatha, bewahre uns vor Verletzung durch Feuer>) versehen.» Zudem sei die heilige Agatha auch Patronin der Feuerwehr. (red)

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