Tote Winkel und andere Risiken

Knapp 40 Personen beteiligten sich am Velofahrkurs für Eltern und Kinder, den der Verein Pro Velo Flawil mit dem Elternverein angeboten hatte.

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Während sich die Eltern theoretisches Wissen aneigneten, durften die Kinder ihr Fahrkönnen testen. (Bild: pd)

Während sich die Eltern theoretisches Wissen aneigneten, durften die Kinder ihr Fahrkönnen testen. (Bild: pd)

FLAWIL. Eltern haben eine Vorbildfunktion; auch im Strassenverkehr. Entsprechend waren zum Velofahrkurs des Vereins Pro Velo und des Elternvereins nicht nur die radelnden Sprösslinge eingeladen, sondern auch deren Mamis und Papis.

Velohelme müssen passen

Letztere hatten für einmal wieder die Fahrschulbank zu drücken: Theorie stand auf dem Programm. Dabei wurden die Eltern auf spezifische Gefahren aufmerksam gemacht. Zum Beispiel auf die toten Winkel rund um Lieferwagen und Lastkraftwagen und auch auf die Gefahren, die beim Queren von Kreuzungen auf die Kinder lauern.

Während sich die Eltern neues Wissen aneigneten und sich für die Risiken sensibilisieren liessen, durften die Kinder auf speziell eingerichteten Strecken ihr Fahrkönnen überprüfen und die Technik verfeinern. Ein wichtiges Segment des Kurses war der Velohelm. Die Experten waren sich einig: Der Helm ist ein Muss. Ein spezielles Thema war denn auch das Einstellen des Helmes, denn nur ein gut sitzender Velohelm schützt zuverlässig.

Üben auf der Strasse

Anschliessend gingen Eltern und Kinder gemeinsam mit dem Veloexperten ins Quartier, um gefährliche Situationen im Verkehr zu analysieren und das richtige Verhalten zu üben. Die Teilnehmerzahl zeigt, dass der Velofahrkurs einem Bedürfnis entspricht. Der Elternverein zeigte sich jedenfalls mit der Resonanz zufrieden. (pd)